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Start Archiv Aktionen 06.11.: Antimuslimische FPÖ-Kundgebung verhindern!

06.11.: Antimuslimische FPÖ-Kundgebung verhindern!

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DEMONSTRATION – Gegen rassistische FPÖ-Kundgebung – WO: U3 Simmering – WANN: Donnerstag 06.11. 17:00

Nur zwei Wochen nachdem neonazistische Hooligans in Köln eine rassistische Demonstration gegen Muslime und Muslimas (unter dem Deckmantel „Gegen Salafismus“) durchgeführt und mit Schläger_innentrupps die Stadt terrorisiert haben greift auch die FPÖ das Thema wieder auf. Vor einer Imam-Schule im 11. Bezirk in Wien wollen sie, wohl zusammen mit Rechtsradikalen und Neonazis, aufmarschieren und ihre rassistische Hetze gegen muslimische Menschen verbreiten. Es ist die Pflicht aller fortschrittlichen Aktivist_innen und Organisationen, diese Hetzaktion zu verhindern!

 

Die FPÖ versucht wieder einmal unter dem Deckmantel der „Kritik am radikalen Islamismus“ rassistische Hetze zu verbreiten. Sie engagiert sich in der österreichischen Parlamentslandschaft am entschiedensten gegen Flüchtlinge und Migrant_innen, Frauenrechte, LGBTQ-Personen (Lesbische, schwule, bi-, transsexuelle und queere Personen) und andere, die nicht in ihr ewiggestriges Menschenbild passen. Wenn es gegen Muslime und Muslimas geht, tarnen sie ihre Hetze aber neuerdings auch als Kritik gegen die Faschisten vom IS (Islamischer Staat in Irak und Syrien). Dabei werfen sie dem IS auch vor frauenfeindlich und homophob zu sein, zwar wahre Kritik, die aber auf die FPÖ ebenfalls sehr gut zutrifft.

Ihr Rassismus dient in erster Linie dazu, uns Jugendliche und Arbeiter_innen zu spalten: In Migrant_innen und Österreicher_innen, in religiöse Gruppen oder alle möglichen anderen Gruppen. Damit soll auch verhindert werden, dass gemeinsamer, starker Widerstand entsteht. Dann ist es nur umso einfacher für die Bosse und Ausbeuter_innen unsere (Real-)Löhne immer weiter zu drücken, unsere Bildung zu kürzen und bei unserem Gesundheitssystem einzusparen. Dieser Plan Angriffe auf uns umzusetzen findet sich nämlich in den politischen Positionen der FPÖ – schlechteren Kündigungsschutz für Lehrlinge, Beibehaltung des Zwei-Klassen-Schulsystems, Einsparungen bei Krankenkassen, Verdrängung der Gewerkschaften.

Rassistische Hetze und FPÖ-Mobilisierungen haben nichts mit einem Kampf gegen die reale Bedrohung durch den IS oder andere radikal-rückschrittlichen islamistische Kräfte zu tun. Zufluss erhalten diese Gruppen nämlich nicht, weil Muslime und Muslimas alle Menschenfeind_innen wären und „Ungläubige“ töten wollen würden. Der Grund ist vielmehr die massive Ausgrenzung, wirtschaftliche Unterdrückung und Überausbeutung und soziale Diskriminierung die für Migrant_innen (und besonders muslimische Jugendliche) Alltag ist. Der Kampf gegen radikale Islamist_innen kann nur gewonnen werden, wenn diese Hetze und die Ausbeutung beendet wird, indem wir Jugendlichen und Arbeiter_innen uns zusammenschließen und für Arbeitsplätze für alle, bessere Bezahlung und hochwertige Bildung aber gegen Hetzer_innen und Rassist_innen wie von der FPÖ kämpfen.



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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 05. November 2014 um 20:32 Uhr  

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