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Start Archiv Aktionen 21.11.: Gegen das Arbeitszeitpaket! Gegen den 12-Stunden-Tag!

21.11.: Gegen das Arbeitszeitpaket! Gegen den 12-Stunden-Tag!

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Am dem "Sternmarsch gegen den 12-Stunden-Tag" demonstrieren wir gemeinsam mit dem Aktionsbündnis gegen den Zwölf-Stunden-Tag gegen die geplante Erhöhung der täglichen Arbeitszeit und andere Angriffe auf Arbeiter_innen, Arbeitslose und Jugendliche! Wir haben dieses Flugblatt dafür vorbereitet.

Neue Jobs statt höherer Arbeitszeit!

Der Vorstoß der SPÖVP-Regierung, die tägliche Maximalarbeitszeit auf 12 Stunden anzuheben, sitzt erstmal in der Warteschleife des Ministerrats fest – das heißt aber nicht, dass das Thema vom Tisch ist. Ganz im Gegenteil hält diese Regierung, unterstützt von den neoliberalen NEOS, daran fest die tägliche Arbeitszeit auszuweiten – und es sind noch weitere geschmackslose Details aus dem geplanten Arbeitszeitpaket bekannt geworden, die es im April nicht an die Öffentlichkeit geschafft haben.

 

Zusätzlich zur Ausweitung der Arbeitszeit soll auch der besondere Kündigungsschutz für Über-50-Jährige „gelockert“ werden, es soll also für Firmen noch einfacher werden, ältere Arbeiter*innen und Angestellte loszuwerden. Das trifft eine Gruppe, die im Durchschnitt ohnehin schon doppelt so oft arbeitslos ist wie der Rest der Bevölkerung! Auch die mögliche Arbeitszeit von Lehrlingen auf Montage soll, wie schon bekannt, auf 10 Stunden am Tag angehoben werden. Die Jugendarbeitslosigkeit in Österreich liegt bei 9,1 % und ist alleine im letzten Jahr um 5,1 % gestiegen! Die Pläne der Regierung sind ein Geschenk an die Unternehmer_innen, und sie werden immer mehr Arbeiter_innen und Angestellte in die Arbeitslosigkeit treiben!

Die Unternehmer_innen und die Regierung versuchen uns zu erklären, dass die Lockerung des Kündigungsschutzes, die Mehrarbeit und die „flexibleren“ Arbeitszeiten die Arbeitslosigkeit senken sollen. Gleichzeitig zeigten sie mit Kurzarbeitsregelungen und Massenkündigungen in Folge der Krise was ihnen wirklich wichtig ist: Nicht die Arbeitslosigkeit und auch nicht die Situation der Arbeiter_innen und Lehrlinge. Sondern ausschließlich der Profit.

Wir müssen gemeinsam kämpfen und diese Logik umdrehen: Der Profit der Kapitalist_innen ist für uns nichts wert, Arbeitsplatzsicherheit, Löhne und geregelte Arbeitszeiten dafür alles! Wir setzen dem Arbeitszeitpaket der Regierung unsere eigenen Forderungen entgegen.

* Aufteilung der Arbeit auf alle Hände bei vollem Lohnausgleich! Die Arbeit soll auf alle aufgeteilt werden, die sie verrichten wollen und die Arbeitszeit dementsprechend gekürzt werden!

* Lehrlinge: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Lehrlinge übernehmen oft die Aufgaben von normalen Arbeiter_innen und Angestellten in der Firma – dafür verdienen sie auch entsprechende Bezahlung, keine Lehrlingsentschädigung unter der Mindestsicherung!

* Wer entlassen will, ist unfähig einen Betrieb zu führen! Alle Betriebe, die Entlassungen durchführen, weil es sich für sie nicht mehr lohnt, sind offensichtlich unfähig zu wirtschaften. Wir fordern ihre Verstaatlichung unter Kontrolle und Leitung der Beschäftigten!



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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 21. November 2014 um 14:37 Uhr  

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