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3.10.'15: Jugendblock auf der "Flüchtlinge Willkommen"-Demo

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Flugblatt, mit dem zur Demonstration am 3.10. und zur Veranstaltung am 8.10. aufgerufen wird.GROSSDEMONSTRATION "FLÜCHTLINGE WILLKOMMEN" - JUGENDBLOCK - WESTBAHNHOF MARIAHILFERSTRASSE/MILLERGASSE - SAMSTAG, 3.10.'15 - 13:00

VERANSTALTUNG MIT AUGENZEUGINNENBERICHT "SITUATION DER GEFLÜCHTETEN IN GRIECHENLAND" - AMERLINGHAUS (STIFTGASSE 8) - DONNERSTAG, 8.10.'15 - 18:00

Dieser Text wurde auf einem REVOLUTION-Flugblatt abgedruckt, das ihr auch als PDF herunterladen könnt

Das Bild des 3-jährigen Aylan Kurdi, der an der türkischen Küste ertrunken ist, geht wohl niemandem der_die es gesehen hat aus dem Kopf. Seine Geschichte und die Geschichte seines Vaters, der beide Söhne und seine Frau beim Versuch aus Syrien in die Türkei zu fliehen verlor, ist nur eine von vielen. Es ist eine Geschichte von über 4,27 Millionen Menschen, die vor Krieg und Elend aus Syrien fliehen müssen.

Während die Politik der Großmächte wie der EU und der USA Schuld an den Konflikten tragen, wegen denen jetzt Menschen ihr Zuhause aus Angst um ihr Leben verlassen müssen, versuchen Flüchtlinge die Grenzzäune und Mauern der EU zu überqueren, um dann, falls sie bei dem Versuch selber nicht umkommen, in Lagern wie Traiskirchen untergebracht zu werden. Das niederösterreichische Flüchtlingslager Traiskirchen ist ein Symbol für die unmenschliche Politik der EU-Länder gegenüber Flüchtlingen, ein Lager das für 1.000 Menschen ausgerichtet ist und mit über 4.000 Menschen belegt wurde, die draußen in der Hitze und Kälte schlafen müssen. Die Betreuungslage ist katastrophal, so werden zum Beispiel nur 2 Ärzt_innen bereitgestellt. All das während in Wien über 80.000 Wohnungen leer stehen.

Die Antwort der Politik auf die vielen Menschen die an den Küsten und Grenzzäunen Europas ihren Tod finden, ist die selben Grenzen zu verstärken. Erst die große Welle an Solidarität und Unterstützung aus der Bevölkerung und der Druck auf der Straße und die Proteste der Refugees selber haben die Regierungen dazu gedrängt kurzzeitig die Grenzen zur Durchreise zu öffnen. Die rassistische Asylpolitik der österreichischen Regierung der letzten Jahre zeigt deutlich, dass ihr größtes Anliegen ist Menschen schneller und „effizienter“ abzuschieben und nicht ihnen zu helfen und ihnen die gleichen Rechte zuzugestehen.

Wir als Schüler_innen und Jugendliche können nicht mehr zusehen wie von Seiten der EU und der Regierung mit Refugees umgegangen wird. Die Hälfte der Menschen auf der Flucht sind Jugendliche unter 18 Jahren, es sind unsere Schulkolleg_innen und Freunde, es sind Jugendliche genau wie wir. Vor einigen Jahren waren es auch unsere Eltern die vor Krieg und Elend hierher geflohen sind. Wir lassen uns nicht spalten, wir kämpfen gemeinsam und unabhängig von Herkunft gegen Unterdrückung, gegen Abschiebungen und gegen Rassismus!

Wir fordern:

* Grenzen auf! Wer in Europa leben und arbeiten möchte, soll die vollen demokratischen Rechte und natürlich auch das Recht der Bewegungsfreiheit erhalten.

* Menschenwürdige Unterbringung und massiver Ausbau des sozialen Wohnbaus! Wir fordern leistbaren und würdigen Wohnraum für alle!

* Schleift die Festung Europa, nieder mit Frontex! Rückziehen aller militärischen Einheiten von den Außengrenzen und aus dem Mittelmeer, Einrichten einer massiven Seenotrettungsoperation. Einreise nach Europa auf legalem Wege über sichere Fluchtkorridore.

Wenn ihr auch aktiv werden wollt kommt zur Demonstration am 3. Oktober um 13:00 am Christian-Broda-Platz im 16. Bezirk - haltet Ausschau nach REVOLUTION-Fahnen und beteiligt euch an unserem Schüler_innenblock!



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REVOLUTION-Treffen

Nächste Termine

Unsere Treffen finden an jedem Freitag ab 18:00, im Amerlinghaus, Raum 4, erreichbar mit U2/U3 - Station Volkstheater (Stiftgasse 8, 1070 Wien), statt.

 

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