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Amerlinghaus muss bleiben!

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Vor einigen Monaten geisterte in sämtlichen Gratiszeitungen und FPÖ-Aussendungen eine Nachricht herum: "Stadt Wien finanziert Sado-Maso Clubs, Linksextreme und türkische Häkelgruppen mit UNSEREM Steuergeld!". Nach diesen sehr reduzierten Schlagzeilen folgten meist genauso reduzierte und nicht unbedingt richtige Artikel über das Amerlinghaus in der Stiftgasse 8 im 7. Bezirk in Wien.

Das „Kulturzentrum Spittelberg“, wie es offiziell bezeichnet wird, ist ein von der Stadt Wien geförderter Verein, der Raum für politische Gruppierungen, Sprachkurse, einen Kindergarten und kulturelle Veranstaltungen bietet. Doch würde die Stadt Wien so viel Geld für das Amerlinghaus ausgeben, würde es nicht vor einer der größten Krisen seit der Besetzung 1975 stehen. Das zur Verfügung gestellte Budget von 250 000 € reicht nicht aus – denn notwendig wären 290 000 €, um die Inflation auszugleichen.

 

Verhandlungen über höhere Subventionierungen kamen bis jetzt zu keinem Ergebnis was für das Amerlinghaus Einsparungen bei Personal oder höhere finanzielle Beiträge der Gruppen bedeutet, die das Haus nutzen. Im schlimmsten Fall müsste unser Kulturzentrum sogar eine Zeit lang zusperren, was politische Arbeit, aber auch z.B. Kurse vom AMS oder eine Kindergartengruppe erheblich einschränken würde.

 

Seit 1978 wird das Amerlinghaus von der Stadt Wien finanziert und jede/r kann einen Raum für eine gewisse Zeit für kulturelle oder politische Veranstaltungen um einen Solidaritätsbeitrag nutzen, doch diese könnten für viele ins nicht Leistbare steigen. Ein Staat der von sich selbst behauptet demokratisch zu sein sollte öffentliche Möglichkeiten für kulturelle, politische oder sonstige Aktivitäten bieten – und das gratis! Insofern kann man den Konflikt auch als Repressionsmaßnahme sehen, dass politischen Organisationen der Freiraum und Raum zum Arbeiten genommen wird. Somit wird hier eine Möglichkeit genommen, Widerstand zu organisieren.

Keine selbstverwalteten Räume in Wien? Das Problem gab es doch schon einmal! Wo keine Freiräume sind, müssen welche geschaffen werden! Es folgten Hausbesetzungen wie 1975 das Amerlinghaus, Mitte der 70er ein Schlachthof, heute bekannt als Arena im 3. Bezirk oder 1990 das Ernst-Kirchweger-Haus, auch als EKH international bekannt im 10. Bezirk.

Wir als kämpferische Jugendorganisation, werden nicht einfach nur zusehen, wie Freiräume weggespart werden und politische Gruppen, Arbeitslose, Diskussionsgruppen, Kinder, PensionistInnen, KünstlerInnen oder auch SM-AnhängerInnen und Häkelgruppen klar beschränkt werden, sondern Aktionen gegen die Einsparungspläne der Stadt Wien setzen und für eine weitere, angemessene Finanzierung auf Kosten der Banken und Konzerne für das Amerlinghauses kämpfen!

 

 

Vor einigen Monaten geisterte in sämtlichen Gratiszeitungen und FPÖ-Aussendungen eine Nachricht herum: "Stadt Wien finanziert Sado-Maso Clubs, Linksextreme und türkische Häkelgruppen mit UNSEREM Steuergeld!". Nach diesen sehr reduzierten Schlagzeilen folgten meist genauso reduzierte und nicht unbedingt richtige Artikel über das Amerlinghaus in der Stiftgasse 8 im 7. Bezirk in Wien. Das „Kulturzentrum Spittelberg“, wie es offiziell bezeichnet wird, ist ein von der Stadt Wien geförderter Verein, der Raum für politische Gruppierungen, Sprachkurse, einen Kindergarten und kulturelle Veranstaltungen bietet. Doch würde die Stadt Wien so viel Geld für das Amerlinghaus ausgeben, würde es nicht vor einer der größten Krisen seit der Besetzung 1975 stehen. Das zur Verfügung gestellte Budget von 250 000 € reicht nicht aus – denn notwendig wären 290 000 €, um die Inflation auszugleichen. Verhandlungen über höhere Subventionierungen kamen bis jetzt zu keinem Ergebnis was für das Amerlinghaus Einsparungen bei Personal oder höhere finanzielle Beiträge der Gruppen bedeutet, die das Haus nutzen. Im schlimmsten Fall müsste unser Kulturzentrum sogar eine Zeit lang zusperren, was politische Arbeit, aber auch z.B. Kurse vom AMS oder eine Kindergartengruppe erheblich einschränken würde.

Seit 1978 wird das Amerlinghaus von der Stadt Wien finanziert und jede/r kann einen Raum für eine gewisse Zeit für kulturelle oder politische Veranstaltungen um einen Solidaritätsbeitrag nutzen, doch diese könnten für viele ins nicht Leistbare steigen. Ein Staat der von sich selbst behauptet demokratisch zu sein sollte öffentliche Möglichkeiten für kulturelle, politische oder sonstige Aktivitäten bieten – und das gratis! Insofern kann man den Konflikt auch als Repressionsmaßnahme sehen, dass politischen Organisationen der Freiraum und Raum zum Arbeiten genommen wird. Somit wird hier eine Möglichkeit genommen, Widerstand zu organisieren.

Keine selbstverwalteten Räume in Wien? Das Problem gab es doch schon einmal! Wo keine Freiräume sind, müssen welche geschaffen werden! Es folgten Hausbesetzungen wie 1975 das Amerlinghaus, Mitte der 70er ein Schlachthof, heute bekannt als Arena im 3. Bezirk oder 1990 das Ernst-Kirchweger-Haus, auch als EKH international bekannt im 10. Bezirk.

Wir als kämpferische Jugendorganisation, werden nicht einfach nur zusehen, wie Freiräume weggespart werden und politische Gruppen, Arbeitslose, Diskussionsgruppen, Kinder, PensionistInnen, KünstlerInnen oder auch SM-AnhängerInnen und Häkelgruppen klar beschränkt werden, sondern Aktionen gegen die Einsparungspläne der Stadt Wien setzen und für eine weitere, angemessene Finanzierung auf Kosten der Banken und Konzerne für das Amerlinghauses kämpfen!

 

 



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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 28. Mai 2010 um 12:05 Uhr  

REVOLUTION-Treffen

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Unsere Treffen finden an jedem Freitag ab 18:00, im Amerlinghaus, Raum 4, erreichbar mit U2/U3 - Station Volkstheater (Stiftgasse 8, 1070 Wien), statt.

 

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