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Start Archiv Krieg/Imperialismus Stoppt G7: Gegen Krieg und Imperialismus

Stoppt G7: Gegen Krieg und Imperialismus

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Das Kampagnenflugblatt von REVOLUTION mit dem Titel Diesen Artikel haben wir auf dem Kampagnenflugblatt Mai/Juni 2015 und in der REVOLUTION-Zeitung 05/2015 veröffentlicht

G7 sind die sieben reichsten Industrienationen der Welt (USA, Japan, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Kanada). Sie stellen zusammen die mächtigsten und einflussreichsten Herrscher_innen der Welt dar. Sie führen direkt oder indirekt Kriege, beuten die Staaten der sogenannten „3. Welt“ aus und können über das Schicksal ganzer Nationen entscheiden. Jedes Jahr treffen sie sich um über ihre weitere Vorgehensweisen in aktuellen Konflikten und Auseinandersetzungen zu diskutieren. Dieses Jahr findet ihr jährlicher Gipfel in Bayern an der Grenze zu Österreich im ruhigen Schloss Elmau statt. Unsere Aufgabe ist es diesen Gipfel nicht leise vonstatten gehen zu lassen, sondern unseren Widerstand gegen ihre Spar- Macht- und Kriegspolitik auf die Straße zu tragen.

 

 

Alleine die Liste der teilnehmenden Staaten deutet schon an, dass sich die Situation in den letzten Jahren zwischen diesen Staaten und anderen Weltmächten(vor allem Russland und China) stark verändert hat. Bis 2014 war auch Russland Teil dieser Gruppe, aber seit dem Konflikt in der Ukraine, in dem sich die EU und die USA auf Seiten der Kiewer Regierung aus rechten Nationalist_innen stellt, die einen Krieg gegen die eigene Bevölkerung im Osten führt, wurde Russlands Mitgliedschaft ausgesetzt. Der Bürgerkrieg in der Ukraine in dem beide Konfliktparteien durch imperialistische Staaten unterstützt werden, bringt die Frage eines Krieges zwischen Großmächte seit langem wieder in den Bereich des denkbaren. Gerade in einer solchen weltpolitischen Situation ist es umso wichtiger den Mächtigen unserer eigenen Länder zu zeigen, dass wir nicht gewillt sind ihr nationalistisches Säbelrasseln mitzuspielen.

Doch die G7 sind nicht nur was die Frage von Kriegen anbelangt gefährlich, sie dominieren auch internationale Institutionen, wie die Weltbank, die Welthandelsorganisation (WTO) oder den Internationalen Wärhungsfond (IWF); sind an der Ausbeutung der ganze Welt beteiligt; an der Durchsetzung von „Strukturanpassungsmaßnahmen“, die nichts anderes als Sparmaßnahmen sind und nicht zuletzt sind sie auch die weltweit größten Waffenexporteuere, die nicht selten repressive Regime (wie zuletzt Saudi Arabien und deren Feldzug gegen den Jemen) mit Waffenlieferungen unterstützen. Und nicht zuletzt sind sie durch ihre Politik der Kriege und Ausbeutung auch für die massiven Flüchtlingströme nach Europa verantwortlich. Da die bestimmenden Staaten in der EU (ebenfalls Mitglieder der G7) lieber eine Festung um Europa aufbauen, als allen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft an ihrem Reichtum teilhaben zu lassen, fordert die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer jährlich hunderte Todesopfer. Das Elend und die Not der Menschen in ihren Ländern ist so hoch, dass sie die lebensgefährliche Überfahrt in kleine Booten über das Mittelmeer lieber in Kauf nehmen, als weiter in ihren von Krieg und Hunger zerstörten Heimatstaaten zu bleiben.

Bis auf Japan sind auch alle Mitglieder der G7 ebenfalls Mitglieder der NATO, der größten und mächtigsten Militärallianz der Welt, die immer wieder in problematische Konflikte mit anderen Großmächten kommt, und wohl die größte Gefahr für einen weltumspannenden militärischen Konflikt darstellt. Wir wollen unseren Protest gegen Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung gemeinsam mit Menschen aus aller Welt auf die Straße bringen und ihnen ihren Gipfel vermiesen. Deshalb kommt gemeinsam mit uns zu den Demonstrationen und dem Camp in Garmisch-Parten-Kirchen von 3. bis 8. Juni. Wir von REVOLUTION werden gemeinsam am 5. Juni anreisen, wenn auch du Interesse hast, melde dich über unsere Homepage (revolution@onesolutionrevolution.at) oder per Facebook (“Revolution Austria”) bei uns.



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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 22. Mai 2015 um 12:13 Uhr  

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Unsere Treffen finden an jedem Freitag ab 18:00, im Amerlinghaus, Raum 4, erreichbar mit U2/U3 - Station Volkstheater (Stiftgasse 8, 1070 Wien), statt.

 

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