REVOLUTION

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start

Genug gezahlt für eure Krise! - Auf zum 1. Mai!

E-Mail Drucken PDF

WIDERSTAND und SOLIDARITÄT
Wir demonstrieren am 1. Mai, um ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen des WIDERSTANDES und der
SOLIDARITÄT. WIDERSTAND gegen alle Formen der Ausbeutung und Unterdrückung.
SOLIDARITÄT mit allen, die WIDERSTAND leisten, in Österreich und international.


Die SPÖVP-Regierung schmiedet ein gewaltiges Sparpaket in der Höhe von 3,7 Mrd. Euro. Während
im Sozial- und Bildungsbereich gespart wird, sollen die Massensteuern erhöht werden. Damit will die
Regierung die Kosten der Krise auf dem Rücken der breiten Mehrheit der Bevölkerung abladen. Als
das kapitalistische Wirtschaftssystem kurz vor dem Zusammenbruch stand, stellte die Regierung den
Banken und Konzernen Milliarden Euro zur Verfügung. Jetzt sollen wir noch mehr dafür bezahlen?
Wir sagen: Wir haben diese Krise nicht verursacht – daher zahlen wir nicht für ihre Kosten!
Deswegen rufen wir die Organisationen der ArbeiterInnenbewegung und alle fortschrittlichen Kräfte
dazu auf, WIDERSTAND gegen die bevorstehenden Angriffe zu leisten. Die Gewerkschaften müssen
endlich mit ihrer sozialpartnerschaftlichen Tradition brechen und mit Demonstrationen und Streiks das
Sparpaket abwehren.
Nicht wir, sondern die Reichen, die Banken und Konzerne sollen für ihre Krise zahlen!
Ein beliebtes Mittel der Herrschenden, um vom sozialen Elend und den Angriffen auf unsere sozialen
und demokratischen Rechte abzulenken, ist der Rassismus. Inländische Lohnabhängige, Jugendliche
und PensionistInnen werden gegen ihre migrantischen KollegInnen aufgehetzt, um den Zusammenhalt
aller unterdrückten Schichten zu verhindern. Dieser Hetze setzen wir den Kampf für gleichen Lohn,
gleichen Anspruch auf Sozialleistungen, für gleiche demokratische Rechte und für ein
uneingeschränktes Bleiberecht für alle Flüchtlinge entgegen.

 


Wir lassen uns nicht spalten! Wir stehen für SOLIDARITÄT der Lohnabhängigen, unabhängig von
ihrer nationalen Herkunft, ihrem Geschlecht oder ihrem Alter!
Unsere SOLIDARITÄT gilt aber auch dem WIDERSTAND der arbeitenden Menschen und
unterdrückten Völker weltweit. Insbesondere bekunden wir unsere uneingeschränkte SOLIDARITÄT
mit dem Arbeitskampf der TEKEL-ArbeiterInnen in der Türkei und den Widerstand der griechischen
Bevölkerung gegen den Sozialabbau unter dem Diktat der EU.
Wir bekunden unsere SOLIDARITÄT mit dem progressiven und antiimperialistischen WIDERSTAND
gegen die Besatzung in Afghanistan, dem Irak und in Palästina und verurteilen die weltweite
Einschüchterung und Kriminalisierung von revolutionären Kräften, insbesondere migrantischer
Gruppen, mittels Anti-Terrorgesetzen als Instrument des Imperialismus, mit denen demokratische und
politische Rechte eliminiert werden. Die Menschen, die aufgrund ihrer demokratischen Aktivitäten
unter dem Vorwurf von Terrorismus verhaftet wurden, müssen freigelassen werden.
Selbstverständlich betrifft unsere SOLIDARITÄT auch den WIDERSTAND aller in Ausbildung
befindlichen. Wir unterstützen die seit Oktober stattfindenden europaweiten Bildungsproteste und
sprechen uns klar gegen die Einsparungen im Bildungsbereich und für freie Bildung für alle aus!
In diesem Sinne demonstrieren wir am 1. Mai im Zeichen der SOLIDARITÄT mit dem WIDERSTAND
gegen Ausbeutung und Unterdrückung in Österreich und weltweit!
Hoch die internationale Solidarität! - Kommt alle zur internationalistischen 1. Mai-Demonstration!
Treffpunkt: ab 10.00 Oper (U1/U2/U4 Karlsplatz)
Abschlußkundgebung mit anschließendem Fest: Sigmund-Freud-Park (neben der Universität, U2 Schottentor)



Auf ihren sozialen Netzwerken verbeiten
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 28. Mai 2010 um 12:07 Uhr  

REVOLUTION-Treffen

Nächste Termine

Unsere Treffen finden an jedem Freitag ab 18:00, im Amerlinghaus, Raum 4, erreichbar mit U2/U3 - Station Volkstheater (Stiftgasse 8, 1070 Wien), statt.

 

In den Newsletter eintragen!