REVOLUTION

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Wer wir sind, was wir wollen: Das Revolutionäre Frauenkollektiv!

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Wir sind das Revolutionäre Frauenkollektiv (RFK), ein Zusammenschluß von Frauen der revolutionären Jugendorganisation REVOLUTION und der Liga der Sozialistischen Revolution.

Das Revolutionäre Frauenkollektiv wurde im Juli 2009 gegründet, denn gerade in der jetzigen Zeit ist die Organisierung in revolutionär-sozialistischen Strukturen notwendig. Das jetzige System - der Kapitalismus – ist in einer Periode der historischen Krise getreten. Diese Krise offenbart sich auf vielfältige Weise: Banken und Großkonzerne stehen kurz vor dem Bankrott, der kapitalistische Staat wendet Milliarden an Steuergeldern auf, um sie zu retten. 2008 sind von einem Moment zum nächsten Millionen Menschen weltweit in absolute Armut gestürzt worden, nachdem die Preise für Grundnahrungsmittel förmlich explodiert sind. Hungerrevolten und Massenaufstände, insbesondere in den sogenannten Dritte Welt Ländern, standen auf der Tagesordnung.

Auch in Österreich sehen wir einer explodierenden Arbeitslosenrate entgegen, einem massiven Zuwachs an Menschen, die unter der Armutsgrenze leben. Gerade Frauen sind in dieser Zeit besonders von Verschlechterungen betroffen. Geschichtlich schon seit Jahrtausenden unterdrückt, bürden uns die Herrschenden in dieser neuen Krisenperiode nochmal einiges mehr auf.

Wir Frauen spüren besonders stark die Einschnitte im Sozialsystem und der Arbeitswelt. Unsichere Beschäftigungsverhältnisse, sogenannte prekäre Jobs, werden zu einem hohen Teil von Frauen geführt. Die Kürzung der Pensionen trifft uns besonders hart, immerhin machte das durchschnittliche Pensionsgeld von Frauen gerademal die Hälfte aus von dem, was männliche Pensionisten bekommen – und das war vor der jetzigen Wirtschaftskrise schon der Fall! An Kinderbetreuungseinrichtungen wird gespart und wir Frauen sind es, die dabei in die Pflicht genommen werden. Auch hat die Gewalt an Frauen seit Beginn der Wirtschaftskrise massiv zugenommen. Diese Liste kann noch ewig weitergeführt werden.

 

Um uns gegen die besondere Unterdrückung in so vielen Bereichen wehren zu können, um die schon Jahrtausende dauernde Benachteiligung von uns Frauen ein für alle mal abzuschaffen, gilt es sich für die Beseitigung aller Unterdrückungsformen, somit auch der Frauenunterdrückung, zu organisieren. Das bedeutet nicht nur, daß wir gegen Verschlechterungen in bestimmten Bereichen (so zum Beispiel dem Sozialsystem oder dem Bildungssektor) Widerstand leisten müssen. Das heißt für uns auch, dass wir uns gegen die Ursache des Übels, gegen die herrschende Klasse, die KapitalistInnenklasse, organisieren müssen.

Als revolutionäre Frauen sehen wir uns dabei in der Tradition der revolutionären ArbeiterInnenbewegung. Das heißt, wir sehen uns in der Tradition des Kampfes der unterdrückten Klasse, der ArbeiterInnenklasse, gegen die Herrschenden.

Wir lehnen damit auch jeden politischen Zusammenschluß mit bürgerlichen feministischen Kräften ab. Diese feministischen Kräfte bemühen sich um eine Gleichberechtigung der Frau innerhalb des Kapitalismus. Sie betonen die schwesterliche Verbundenheit von allen Frauen, egal welcher Klasse diese angehören. Doch wir sagen: Frauen, die zur Klasse der UnterdrückerInnen gehören, mögen sich für Frauenrechte einsetzen. Aber sie bejahen gleichzeitig Angriffe auf unsere Klasse, sie stimmen Lohnkürzungen, Entlassungen, usw. zu oder führen sie sogar selbst aus. Diese Feministinnen – wie z.B. Alice Schwarzer - befürworten sogar zum Teil rassistische Hetze.

Wer tatsächlich gegen Frauenunterdrückung ist und konsequent dagegen kämpft, muss aber das System ablehnen, das den Nährboden dafür schafft. Wer die Frauengleichberechtigung will, muss den Sturz des Kapitalismus wollen.

Wir wissen also, dass wir uns von der Frauenunterdrückung nur befreien können, wenn wir den Kapitalismus stürzen und ein neues System aufbauen. Dieses neue System der tatsächlichen Gleichberechtigung heißt Sozialismus. Der Weg zum Sozialismus führt über eine Revolution, der Zerschlagung des jetzigen Systems. Der Weg zur Revolution führt über die Organisierung in einer revolutionären, neuen, der Fünften Internationale – einer Weltpartei der ArbeiterInnenklasse und aller Unterdrückten. Jeder einzelne Schritt, den wir auf diesen Weg gehen, bringt uns ein Stück näher zum endgültigen Ende der Unterdrückung als Frau. Kurz: Keine Frauenbefreiung ohne Sozialismus!



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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 28. Mai 2010 um 12:13 Uhr  

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Unsere Treffen finden an jedem Freitag ab 18:00, im Amerlinghaus, Raum 4, erreichbar mit U2/U3 - Station Volkstheater (Stiftgasse 8, 1070 Wien), statt.

 

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