REVOLUTION

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REVOLUTION-Zeitung 01/2015

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Im Januar 2015 haben wir die REVOLUTION-Zeitung 01/2015 gedruckt. Die Zeitung wird als PDF verfügbar sein, sobald die Nächste gedruckt ist, bis dahin werden wir aber schon einige Artikel online veröffentlichen. Ihr könnt die Zeitung unter unserer EMail-Adresse revolution@onesolutionrevolution.at bestellen oder beim REVOLUTION-Mitglied eures Vertrauens direkt kaufen. Hier gibt es erst einmal das Editorial und das Inhaltsverzeichnis:

Du hältst in deinen Händen die neue REVOLUTION-Zeitung von Januar 2015. Wir produzieren diese Zeitung als Magazin für Jugendliche, die mit diesen System nicht einverstanden sind. Für Menschen, die sich nicht abfinden wollen mit Unterdrückung und Ausbeutung, mit Sweatshop-Produktion und Niedrigstlöhnen, mit Frauenunterdrückung und Rassismus, mit Kriegen für Profite und Besatzungen durch imperialistische Armeen. Wir produzieren diese Zeitung, weil wir wissen dass die Herrschenden in Politik, Justiz und Konzernspitzen ihre Ziele auf Kosten der jungen Arbeiter_innen, Schüler_innen, Lehrlinge und Student_innen durchsetzen wollen. Und weil wir den Medien und den Bildungsanstalten nicht vertrauen dass sie uns die Wahrheit darüber erzählen was in der Welt geschieht. Die REVOLUTION-Zeitung ist ein Magazin von Jugendlichen für Jugendliche, wir wollen uns anschauen was in der Welt passiert und was wir machen müssen, damit es nicht so (schlecht) bleibt, wie es heute ist.

 

In dieser Ausgabe haben wir uns hauptsächlich mit antifaschistischen und antirassistischen Kämpfen beschäftigt. Weil wir wissen dass ein faschistisches System (wie es Neonazis und Anzugfaschist_innen anstreben) uns alles nimmt was unser Leben schön macht und nichts von dem gibt, was wir wollen und brauchen. Weil wir wissen, dass die rassistische Hetze gegen Menschen mit anderer Hautfarbe, Religion und Herkunft uns nichts bringt sondern uns aufspalten soll – obwohl wir ein anderes, besseres System nur erreichen können wenn wir zusammen halten und zusammen kämpfen.

Wie seit einiger Zeit jeden Januar sind die Proteste gegen den „Akademikerball“ von FPÖ und deutschnationalen Burschenschaftern ein wichtiges Thema für antifaschistischen Aktivist_innen. Auf dieser Tanzveranstaltung trifft sich die selbsternannte Elite der radikalen und faschistischen Rechten mit ihren Kontaktpersonen in Parlament und Wirtschaft. Aber nicht nur der Ball ist für uns von Interesse sondern auch die massive Gewalt (und die Massen an Geld) die Regierung und Polizei gegen uns einsetzen um die Rechten zu schützen und zu unterstützen. Überhaupt versuchen wir in dieser Ausgabe die Frage zu beantworten, welchen Antifaschismus wir heute brauchen.

Aber nicht nur im Januar und nicht nur in Österreich wird gegen Faschismus und Rassismus gekämpft. In den kurdischen Gebieten Syriens um Rojava kämpfen die Selbstverteidigungseinheiten von YPG/YPJ gegen die faschistischen Banden des „ISIS“. In den USA gibt es eine breite Massenbewegung gegen rassistische Polizeimorde, und von beiden Beispielen können wir viel lernen – müssen uns aber auch überlegen, wie wir die Betroffenen vor Ort aktiv unterstützen können. Deshalb findet ihr auch einen Aufruf für die Spendenkampagne „Waffen für Rojava“ im Heft.

Zum Aufhängen und Bewundern gibt es in der Heftmitte eine grafische Aufarbeitung der staatlichen Angriffe gegen Antifaschist_innen und ein Poster von Partisaninnen, die schon vor mehr als 70 Jahren gegen die Nazis gekämpft haben.

Wenn dir dieses Heft gefällt und du gut findest, was wir machen, melde dich bei uns und wir können uns gemeinsam überlegen was du machen kannst und wie wir dir dabei helfen können. Wenn es dir nicht gefällt, melde dich bei uns und wir diskutieren darüber – vielleicht kommt für uns beide etwas dabei raus.

Inhalt:

Antifaschismus Heute - Wie die Rechte Gefahr geschlagen wird

Repression gegen Antifaschist_innen - Der Staat kriminalisiert den Widerstand

Angriffe auf Flüchtlinge - Wenn Rechte Gewalt zur Lebensgefahr wird

#BlackLivesMatter - Protestbewegung gegen rassistische Morderie

Internationale Solidarität mit den Verteidiger_innen von Kobanê!

Ausgetanzt, Burschenschafter! Den "Akademikerball" 2015 verhindern

Aktionskomitees aufbauen! Gemeinsam gegen Rassismus in Schule und Gesellschaft

Staat und Rechte Hand in Hand - Von GLADIO, NSU und österreichischer Nazi-Szene

"Islamischer Staat" - Wer sie sind und wie sie geschlagen werden

Revolutionärer Antifaschismus - Die Rechte Gefahr schlagen statt Zeichen zu setzen!

Ausserdem: Timeline "Staatliche Repression Gegen Antifaschist_innen" und ein Partisaninnen-Poster in der Heftmitte, zum Herausreissen und Aufhängen!



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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 19. Februar 2015 um 12:41 Uhr  

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Unsere Treffen finden an jedem Freitag ab 18:00, im Amerlinghaus, Raum 4, erreichbar mit U2/U3 - Station Volkstheater (Stiftgasse 8, 1070 Wien), statt.

 

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