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REVOLUTION-Zeitung 05/2015

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Im Mai 2015 ist die zweite Ausgabe der REVOLUTION-Zeitung 2015 erschienen. Dieses Mal haben wir uns in den Artikeln hauptsächlich auf das Thema Klassenkampf, Spaltung der Klasse und Solidarität im Kampf gewidmet. Nach und nach werden auch alle Artikel auf der Homepage veröffentlicht werden, bis dahin gibt es hier mal das Editorial und das Inhaltsverzeichnis!

Editorial: Es ist Mai und was du jetzt liest ist schon die zweite Ausgabe der REVOLUTION-Zeitung, dem Magazin für Widerstand und unabhängige Organisierung von Jugendlichen. Wir von der antikapitalistischen Jugendorganisation REVOLUTION haben uns wieder zusammengesetzt und versucht, aktuelle Ereignisse und zeitlose Geschichten in ein Heft zusammenzupacken.

Der Schwerpunkt dieser Zeitung ist diesmal Klasse und Klassensolidarität. Im Kapitalismus funktionieren Wirtschaft und Politik so dass eine kleine Minderheit, die Klasse der Kapitalist_innen, die Mehrheit unterdrücken und ausbeuten kann. Die Leute die für die Kapitalist_innen arbeiten und deren Reichtum schaffen sind die Arbeiter_innenklasse. Aber auch andere Schichten leiden direkt unter der Funktionsweise des Kapitalismus, auch die meisten Jugendlichen.

 

Die meisten von uns werden einmal arbeiten gehen und klar sehen, dass sie weniger bezahlt bekommen als sie an Wert schaffen, dass von ihrer Arbeit etwas abgezwackt wird dass sich jemand anderer in die Tasche steckt. Das ist nicht nur ungerecht sondern hat in den vergangenen 150 Jahren zu immer wiederkehrenden Krisen und Kriegen geführt wenn die Kapitalist_innen wieder einmal nicht genug bekommen konnten. In dieser Ausgabe schauen wir uns deswegen ganz konkret an ob in Österreich eine Bankenkrise droht aber auch etwas allgemeiner, was eine Krise eigentlich ist.

Seit 2008 findet die SPÖVP-Regierung immer wieder Gründe warum gespart werden muss. Fast immer fangen diese Angriffe auf uns und unseren Lebensstandard bei der Bildung oder im Sozialbereich an. Auch die Zentralmatura war so ein Versuch, Bildung wirtschaftlich effizienter und billiger zu organisieren. Wie es im ersten Jahr um das Prestigeprojekt der Ministerin aussieht steht auch im Leitartikel. Spoiler: Nicht allzu gut.

Wir können uns nur gegen die Angriffe die von oben kommen wehren wenn wir zusammenhalten, wenn wir dem Klassenkampf von oben einen Klassenkampf von unten entgegensetzen. Aber mit verschiedenen Spaltungsmechanismen wird das verhindert - zum Beispiel wenn männliche Arbeiter und Jugendliche bei der Frauenunterdrückung mitmachen oder wenn muslimische Migrant_innen ausgegrenzt und angegriffen werden. Davon profitieren nur die Herrschenden und die rechten Hetzer_innen. Wie ein gemeinsamer Widerstand gegen Frauenunterdrückung und antimuslimische Hetze aussehen sollte kannst du im “Widerstand”-Teil nachlesen.

Wenn dir dass, was du liest, gefällt und du auch etwas gegen den ganzen Unsinn unternehmen möchtest, melde dich doch bei uns und werde bei REVOLUTION aktiv!

Inhaltsverzeichnis

Zentralmatura - Vorhersehbare Probleme

Bankenkrise in Österreich - Unglaublich aber vorstellbar

Steuerreform - Ein mehr als fauler Kompromiss!

G7-Gipfel verhindern! - Widerstand gegen imperialistische Politik

Krieg im Jemen - Stoppt die Invasion!

Internationaler Widerstand - Komm mit zum REVOLUTION-Camp 2015!

Aufstieg der Rechten - Faschismus und Antifaschismus heute

Hetze gegen Muslim_innen - Zusammenhalten und Widerstand leisten!

Blockupy in Frankfurt - Mobilisierungserfolg und Medienhetze

Gemeinsamer Kampf - Frauen gehören in die Revolution

Was ist eigentlich eine Krise?

Freiräume: Wir sind jung und haben das Geld nicht!

 




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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 13. Juni 2015 um 13:28 Uhr  

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Unsere Treffen finden an jedem Freitag ab 18:00, im Amerlinghaus, Raum 4, erreichbar mit U2/U3 - Station Volkstheater (Stiftgasse 8, 1070 Wien), statt.

 

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