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Bankenkrise in Österreich - Unglaublich aber vorstellbar

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Dieser Artikel wurde in der REVOLUTION-Zeitung 05/2015 veröffentlicht

Wir sind die Generation von Jugendlichen, die schon in der Krise des Kapitalismus groß geworden ist, unsere Leben sind geprägt durch mangelnde Aussichten auf stabile Jobs und Pensionen. Gleichzeitig leben wir auch in Österreich, einem Land, dass die Politik des „Wird schon werden`s“ in die Perfektion getrieben hat, somit bleiben Proteste, Bewegungen und Klassenkämpfe hier meistens aus und die führenden Eliten zeigen sich von allen wirtschaftlichen Einschnitten überrumpelt und wissen recht schnell wer für sie zahlen darf: Schüler_innen, Lehrlinge, Arbeiter_innen, Patient_innen, Pfleger_innen... Natürlich sind die Auswirkungen der Krise und auch die Sparpolitik Österreichs nicht so hart im Vergleich zu anderen Ländern wie Griechenland, Spanien oder auch Großbritannien. Dies kommt aber nicht zuletzt dadurch das Österreich es ‚geschafft‘ hat sich auf osteuropäischen Märkten als imperialistische Macht aufzubauen und wirtschaftlich schwächere Länder auszubeuten. Das scheint nun doch nicht als Lösung zu reichen.

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Stoppt G7: Gegen Krieg und Imperialismus

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Das Kampagnenflugblatt von REVOLUTION mit dem Titel Diesen Artikel haben wir auf dem Kampagnenflugblatt Mai/Juni 2015 und in der REVOLUTION-Zeitung 05/2015 veröffentlicht

G7 sind die sieben reichsten Industrienationen der Welt (USA, Japan, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Kanada). Sie stellen zusammen die mächtigsten und einflussreichsten Herrscher_innen der Welt dar. Sie führen direkt oder indirekt Kriege, beuten die Staaten der sogenannten „3. Welt“ aus und können über das Schicksal ganzer Nationen entscheiden. Jedes Jahr treffen sie sich um über ihre weitere Vorgehensweisen in aktuellen Konflikten und Auseinandersetzungen zu diskutieren. Dieses Jahr findet ihr jährlicher Gipfel in Bayern an der Grenze zu Österreich im ruhigen Schloss Elmau statt. Unsere Aufgabe ist es diesen Gipfel nicht leise vonstatten gehen zu lassen, sondern unseren Widerstand gegen ihre Spar- Macht- und Kriegspolitik auf die Straße zu tragen.

 

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Mazedonien: "Bomben" und Schüsse

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Demonstrant_innen und Polizeiketten in Skopje, Mai 2015

In Mazedonien haben sich in den letzten Wochen die Ereignisse überschlagen, kämpferische Bewegungen der Studierenden und der Schüler_innen kämpfen gegen Verschlechterungen im Bildungssystem und Massendemonstrationen protestieren gegen die offensichtliche Korruption der konservativen Regierung. Eine Genossin von REVOLUTION ist in Skopje und berichtet von der Situation.

Bereits seit mehreren Monaten sind „Zaevs Bomben“ eines der wichtigsten und am meisten diskutierten Themen in der makedonischen Politik. Dabei handelt es sich um geheime Informationen, die verschiedenste Verbrechen der konservativen VMRO-DPMNE Alleinregierung belegen und Zaev, dem Vorsitzenden der größten oppositionellen Partei SDSM (den Sozialdemokrat_innen), auf unbekannten Wegen zugespielt wurden. Jede Woche wird eine solche „Bombe“ veröffentlicht. Inhalte dieser Bomben waren „Kavaliersdelikte“ wie Korruption, allerdings auch die illegale Überwachung von Telefonaten oder der mysteriöse Tod eines regierungskritischen Journalisten (diese Bombe wurde noch nicht veröffentlicht, die Akte allerdings seiner Familie übergeben, damit sie einen Gerichtsprozess in die Wege leiten können).

Vorletzte Woche platzte dann die Bombe, die das Fass zum Überlaufen brachte: Es kam heraus, dass die Regierung vor 4 Jahren versucht hatte, den Mord an einem Jugendlichen – Martin Neschkovski – zu vertuschen. Dieser war bei einem Polizeieinsatz auf einer Demonstration umgebracht worden. Seit Dienstag, dem 5. 5., gibt es in mehreren makedonischen Städten täglich Proteste gegen Polizeigewalt und gegen die Regierung.

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Gemeinsamer Kampf - Frauen gehören in die Revolution

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Frauen halten ein Transparent

Dieser Artikel wurde in der REVOLUTION-Zeitung 05/2015 veröffentlicht

Im nächsten Jahr soll es in Österreich eine Strafrechtsreform geben. Im Zuge dessen war vorgesehen, einen Paragraphen aufzunehmen, der „Pograpschen und andere sexuelle Übergriffe“ strafrechtlich verfolgbar machen sollte. Die aktuelle Rechtslage sieht wie folgt aus: Nur das direkte Berühren der Geschlechtsorgane (einer Frau von Vorne in den Schritt greifen) ist strafrechtlich verfolgbar. „Flüchtige Berührungen“ sind nicht strafbar, wären auch im neuen Gesetzesentwurf nicht strafbar gewesen, man müsse schon „eine Zeit lang mit der Hand am Po bleiben”. Der Entwurf für den Paragraphen wurde abgelehnt.

Diese Diskussion ist ein Beispiel dafür, dass Frauen immer noch von (Alltags-)Sexismus betroffen sind. Sie sind in der Arbeit, auf der Straße, zu Hause sexualisierten Übergriffen ausgesetzt, ihnen wird das Recht auf Selbstbestimmung über ihren Körper abgesprochen. Nach wie vor können Frauen keine Anzeige erstatten, wenn sie z.B. ungewollt am Hintern berührt werden.

Dass solche Themen in unseren Medien recht präsent sind, und wie unseriös sie abgehandelt werden, zeigt eindeutig, welchen geringen Stellenwert das Selbstbestimmungsrecht von Frauen über ihren Körper innerhalb der kapitalistischen Gesellschaft hat.

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Faschismus und Antifaschismus heute

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REVOLUTION-Transparent

Dieser Artikel wurde in der REVOLUTION-Zeitung 05/2015 veröffentlicht

In Wien ist am Wochenende der zweite Versuch von PEGIDA zu marschieren über die Bühne gegangen, übrigens einen Tag vor dem Geburtstag von Adolf Hitler, dem 20. April. Hinter der Abkürzung verbergen sich Rassist_innen, Antisemit_innen, Neonazis und „Neue Rechte“, die verzweifelt nach einer massentauglichen Verkleidung suchen um ihre Propaganda unter die Menschen zu bringen. An diesem sonnigen Sonntag zeigte sich der Charakter der „Patriotischen Europäer“ aber wieder unfreiwillig offen. Während 700 Flüchtlinge im Mittelmeer starben forderte ein Redner „Macht die Grenzen dicht und lasst sie verrecken“. Dann zeigte die Menge den neonazistischen „Kühnegruß“, bei dem drei Finger von der Hand weggestreckt werden, so einige Teilnehmer präsentierten auch gleich den Hitlergruß. Diese offen rassistische, schlecht versteckt faschistische Veranstaltung sagt einiges über die rechte Gefahr in Österreich aus.

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Baltimore: Rebellion ist gerechtfertigt

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Polizei in Kampfausrüstung an einer Strassenkreuzung in BaltimoreBaltimore im Jahre 2015. Ein Junger Mann, afroamerikanischer Abstammung, versucht der polizeilichen Repression zu entgehen. Freddie Gray, 25 Jahre alt, hält sich am Morgen des 12. April auf einer Straße in Sandtown-Winchester auf, einem Stadtteil Baltimores. Er sieht einen sich ihm nähernden Polizeiwagen. Das sollte eigentlich kein Grund sein, sich fürchten zu müssen. Aber in einem so kaputten System, wie es der Kapitalismus in Baltimore geschaffen hat, kann Freddie nur eines: Weglaufen. Recht hat hier nur, wer es sich leisten kann, also wer reich ist oder der weißen Bevölkerung angehört, die mit gerade mal 28 Prozent Bevölkerungsanteil in der Lage ist, die Mehrheit zu dominieren. Freddie wird von der Polizei zu Boden gebracht und misshandelt. Nur eine Woche nach dem Angriff, am 19.04.2015, erliegt er seinen Verletzungen.

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REVOLUTION-Zeitung 05/2015

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Im Mai 2015 ist die zweite Ausgabe der REVOLUTION-Zeitung 2015 erschienen. Dieses Mal haben wir uns in den Artikeln hauptsächlich auf das Thema Klassenkampf, Spaltung der Klasse und Solidarität im Kampf gewidmet. Nach und nach werden auch alle Artikel auf der Homepage veröffentlicht werden, bis dahin gibt es hier mal das Editorial und das Inhaltsverzeichnis!

Editorial: Es ist Mai und was du jetzt liest ist schon die zweite Ausgabe der REVOLUTION-Zeitung, dem Magazin für Widerstand und unabhängige Organisierung von Jugendlichen. Wir von der antikapitalistischen Jugendorganisation REVOLUTION haben uns wieder zusammengesetzt und versucht, aktuelle Ereignisse und zeitlose Geschichten in ein Heft zusammenzupacken.

Der Schwerpunkt dieser Zeitung ist diesmal Klasse und Klassensolidarität. Im Kapitalismus funktionieren Wirtschaft und Politik so dass eine kleine Minderheit, die Klasse der Kapitalist_innen, die Mehrheit unterdrücken und ausbeuten kann. Die Leute die für die Kapitalist_innen arbeiten und deren Reichtum schaffen sind die Arbeiter_innenklasse. Aber auch andere Schichten leiden direkt unter der Funktionsweise des Kapitalismus, auch die meisten Jugendlichen.

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Jemen: Stoppt die Invasion!

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Frieden schaffen durch Steilfeuerwaffen? US-Soldat zeigt saudischen Soldaten, wie ein Granatwerfer funktioniert - Bild: Eine Militärallianz unter der Führung eines Staates, in dem Frauenrechte nichts gelten, Homosexualität mit dem Tod bestraft werden kann und ein absolutistischer König herrscht, greift ein anderes Land an, um seine autoritäre Marionettenregierung zu stützen. Wer sich dabei denken würde, dass der Westen das verurteilen oder sanktionieren würde ist weit gefehlt. Denn Geopolitik ist wichtiger als Demokratie und Freiheit für den „demokratischen“ Westen. Im Interesse der Wirtschaft wird mal schnell darüber hinweg gesehen, dass Saudi Arabien nicht einmal den Anspruch an sich selbst stell eine Demokratie zu sein. Auch die anderen Regime die sich an der Operation „Decisive Storm“ beteiligen (Ägypten, Sudan, Jordanien, Qatar, die vereinigten arabischen Emirate, Bahrain, Kuwait, Marokko) sind nicht für ihre Liebe zur Demokratie und freien Meinungsäußerung bekannt. Zusammengefasst: Der Angriff auf den Jemen dient nicht der Stabilisierung oder der Erzwingung demokratischer Wahlergebnisse. Die Mächte, die in der Region die engsten Verbündeten der westlichen Imperialist_innen und besonders der USA sind, nehmen einen militärischen Machtwechsel ganz nach dem Vorbild der westlichen Kriegstreiber_innen vor.

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Ernst Kirchweger – Kein Vergeben, kein Vergessen!

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Heute vor 50 Jahren erlag der Antifaschist und Widerstandskämpfer Ernst Kirchweger seinen Verletzungen. Zwei Tage zuvor wurde er von einem Burschenschafter und Mitglied des RFS (Ring Freiheitlicher Studenten) Günther Kümel auf einer antifaschistischen Demonstration todgeprügelt. Der glühende Antifaschist und Widerstandskämpfer überlebte die illegale Arbeit während des zweiten Weltkriegs und des Nationalsozialismus um in den Straßen Wiens 1965 durch einen Faschisten sein Leben zu verlieren.

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REVOLUTION-Treffen

Nächste Termine

Unsere Treffen finden an jedem Freitag ab 18:00, im Amerlinghaus, Raum 4, erreichbar mit U2/U3 - Station Volkstheater (Stiftgasse 8, 1070 Wien), statt.

 

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