Konsumkritik ohne Systemkritik?

Mittlerweile liest man es überall. Unser Planet ist existentiell bedroht. Die globale Erderwärmung ist für das Steigen des Meeresspiegels viele Naturkatastrophen und auch teilweise das Artensterben verantwortlich. Weitere Themen mit denen wir 2019 konfrontiert sind, beinhalten die extreme Wasser- und Luftverschmutzung und die enorme Abholzung im Regenwald. All das sind nur ein paar Beispiele von vielen. Diese schockierenden Nachrichten sind aber keine Phänomene, die von heute auf morgen stattgefunden haben. Sie werden durch die massenhafte Klimabewegung in die Öffentlichkeit gedrängt. 

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Femvertising – Kann Werbung antisexistisch sein?

Immer mehr Unternehmen bedienen sich dem Wort “Feminismus” und starten große Kampagnen in denen Geschlechterbilder in Frage gestellt werden. Gillette brachte mit der neuen Werbung „We believe: The best men can be“ erst vor kurzem viel Aufregung hervor. Die Meinungen spalteten sich überwiegend in zwei Richtungen: Die einen tobten voller Entsetzen über die vermeintliche Verallgemeinerung des „männlichen Charakters“ und die anderen sprachen ganz gerührt von einem erfolgreichen Bestandteil der Frauenbewegung. Beide Ansichten sind mit starker Vorsicht zu betrachten, wobei sich dieser Artikel weniger mit den ach so gekränkten Männern befasst, die sich gegenseitig beweisen, wer seinen Gillette-Rasierer am weitesten aus dem Fenster werfen kann. Wir wollen stattdessen der Frage nachgehen ob Antisexismus einen Platz in der Werbung hat und inwieweit ein profitorientiertes Unternehmen die Befreiung der Frau überhaupt fördern kann.

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1. Mai: Kampftag der Arbeiter*innenklasse

Der 1. Mai ist ein bedeutsamer Kampftag der Arbeiter*innenklasse, an dem wir auf die Straßen gehen und uns gegen das kapitalistische System stellen. Gerade dieses Jahr spielt der 1. Mai eine besonders große Rolle, da die Schwarz-Blaue Regierung 2018 am absolutem Tiefpunkt angekommen ist. Die politischen Angriffe gegen Arbeiter*innen, Migrant*innen, Jugendliche oder Frauen werden immer größer und schlimmer. Mit neuen Gesetzen, die uns mehr Arbeitsstunden pro Tag auferlegen und unsere Freiheit Stück für Stück eliminieren, aber auch wegen massiven Kürzungen beim AMS und Plänen Hartz-IV-ähnliche Zustände hier zu errichten brauchen wir starken Widerstand. Es ist unglaublich wichtig, in Zeiten neoliberaler Wirtschaftspolitik und des Sozialabbaus, Solidarität zu zeigen, sich zu organisieren und für Gerechtigkeit zu kämpfen.

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