Manifest des 1. Panafrikanischen Kongresses der ISL

Afrikas Armut ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines fortgesetzten kolonialen Raubzugs durch imperialistischen Kapitalismus, multinationale Konzerne und ihre lokalen Kompliz:innen, der auch nach der formalen Unabhängigkeit nicht endete. Wahre Befreiung kann weder durch Reformen noch durch den Austausch imperialistischer Mächte erreicht werden, sondern nur durch die vereinte revolutionäre Kraft der afrikanischen Arbeiter:innen und Bäuer:innen im internationalen Kampf gegen Kapitalismus und Imperialismus. Dieses Manifest ruft zum Aufbau eines revolutionären Panafrikanismus auf – für ein vereintes sozialistisches Afrika als Teil einer sozialistischen Welt.

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Fluchtursache: Klimawandel

Spätestens seit dem Beginn von FFF und einer dadurch ausgelösten riesigen Umweltbewegung sind die Gefahren des Klimawandels in aller Munde. Während der globale Westen mit Maßnahmen wie Mülltrennung, Bioprodukten, Plastikvermeidung, der Umstellung des individuellen Konsums und großen Greenwashing-Kampagnen reagiert, sind die Folgen der massiven Umweltzerstörung durch Großkonzerne im globalen Süden schon jetzt spürbar. Durch ausgetrocknete Felder, (Trink)wasserknappheit und massive Umweltkatastrophen, welche ganze Landstriche unbewohnbar machten, mussten 2020 schon 26 Millionen Menschen aufgrund klimatischer Veränderungen flüchten. Bis 2050 sind 200 Millionen Geflüchtete des menschengemachten Klimawandels prognostiziert. Doch was genau verbindet Flucht, Klima und Rassismus?

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