Strohhüte gegen das System – Die Gen-Z-Aufstände im globalen Klassenkampf

Im Spätsommer und Herbst des letzten Jahres kam es in verschiedenen halbkolonialen Ländern zu Massenprotesten. Bilder gingen um die Welt von Jugendlichen in Nepal, die das Parlamentsgebäude stürmten und in Brand setzten, von heftigen Kämpfen zwischen Protestierenden und den brutalen staatlichen Schlägertruppen in Marokko oder Peru. Wie in Nepal fiel auch in Madagaskar die Regierung nach heftigen Protesten. Auch in weiteren Ländern wie Kenia, Indonesien oder den Philippinen kam es zu großen Bewegungen, mehr als in einem Artikel darauf eingegangen werden kann (zu Kenia, Nepal, Madagaskar und Indonesien haben wir eigene Artikel auf unserer Website!).  Aber wie kam es zu diesen Protestbewegungen, die als „Gen Z Proteste“ bekannt wurden und deren Symbol die Flagge der Strohhutpiraten aus dem Manga One Piece war? Was löste sie aus, was beeinflusste ihren Verlauf? Um diese Fragen zu beantworten, werden hier zwei Beispiele der Gen Z Proteste herangezogen.

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Manifest des 1. Panafrikanischen Kongresses der ISL

Afrikas Armut ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines fortgesetzten kolonialen Raubzugs durch imperialistischen Kapitalismus, multinationale Konzerne und ihre lokalen Kompliz:innen, der auch nach der formalen Unabhängigkeit nicht endete. Wahre Befreiung kann weder durch Reformen noch durch den Austausch imperialistischer Mächte erreicht werden, sondern nur durch die vereinte revolutionäre Kraft der afrikanischen Arbeiter:innen und Bäuer:innen im internationalen Kampf gegen Kapitalismus und Imperialismus. Dieses Manifest ruft zum Aufbau eines revolutionären Panafrikanismus auf – für ein vereintes sozialistisches Afrika als Teil einer sozialistischen Welt.

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Fluchtursache: Klimawandel

Spätestens seit dem Beginn von FFF und einer dadurch ausgelösten riesigen Umweltbewegung sind die Gefahren des Klimawandels in aller Munde. Während der globale Westen mit Maßnahmen wie Mülltrennung, Bioprodukten, Plastikvermeidung, der Umstellung des individuellen Konsums und großen Greenwashing-Kampagnen reagiert, sind die Folgen der massiven Umweltzerstörung durch Großkonzerne im globalen Süden schon jetzt spürbar. Durch ausgetrocknete Felder, (Trink)wasserknappheit und massive Umweltkatastrophen, welche ganze Landstriche unbewohnbar machten, mussten 2020 schon 26 Millionen Menschen aufgrund klimatischer Veränderungen flüchten. Bis 2050 sind 200 Millionen Geflüchtete des menschengemachten Klimawandels prognostiziert. Doch was genau verbindet Flucht, Klima und Rassismus?

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