Zu den faschistischen Übergriffen in Favoriten und dem Angriff auf das EKH

In den vergangenen Wochen wurden immer wieder feministische Kundgebungen, die von kurdischen Frauenorganisationen mitorganisiert wurden, von Faschist*innen angegriffen. Mittwoch den 24. Juli eskalierte die Situation in Wien Favoriten dann – um die hundert junge Männer attackierten eine Kundgebung gegen Morde an Frauen in Österreich und der Türkei und verfolgten die Teilnehmer*innen zum besetzten Ernst-Kirchweger-Haus (EKH). In den Tagen danach kam es immer wieder zu bewaffneten Angriffen auf solidarische Demonstrant*innen. Die lange schwelende Gefahr türkischer Faschist*innen und ihrer breiten Unterstützer*innenbasis ist damit plötzlich zu einem entscheidenden Kampf für Internationalist*innen und Antifaschist*innen geworden.

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Bericht: Großdemo gegen Rassismus und Polizeigewalt

Am 25. Mai wurde in George Floyd, ein 46-jähriger Schwarzer Mann, in Minneapolis von einem weißen Polizisten ermordet. Mord und Gewalt an Schwarzen durch die Polizei hat, vor allem in den USA, eine Jahrhunderte lange Geschichte und aufgrund der zahlreichen Proteste der letzten Jahre erlangte in den letzten Jahren zwar mehr mediale Aufmerksamkeit, an der Situation hat sich aber freilich wenig geändert. Das Video das den Mord an Floyd zeigt verbreitete sich jedoch rasend schnell im Internet und der darauffolgende öffentliche Aufschrei löste zuerst amerikaweit, bald auch international, Proteste aus, teils mit gewaltsamen Ausschreitungen. Obwohl die Bewegung in Wien noch nicht den kämpferischen und organisierten Charakter wie andernorts erreicht hat versammelten sich doch 50.000 Menschen am Donnerstag Nachmittag auf den Straßen.

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Revolutionärer Internationalismus – Linkes Sommercamp

****English below**** IMPERIALISMUS: KOMMT EINE NEUE KRISE?Die verschärfte Konkurrenz zwischen den großen Kapitalen und Mächten droht noch brutalere, barbarischere Formen anzunehmen. Auf der ganzen Welt erleben wir den Aufstieg autoritärer, rassistischer und sogar faschistischer Kräfte. Die arbeitende Klasse, fortschrittliche und demokratische Bewegungen befinden sich in der Defensive. Auf dem Camp wollen wir uns mit den Gründen für diese Entwicklungen und ihren Auswirkungen beschäftigen: Rassismus, Frauenfeindlichkeit, Errichtung von Diktaturen, Ausschaltung demokratischer Rechte, Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit.

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Massenkundgebung gegen Strache und die Regierung!

Heute waren tausende Menschen – die Polizei spricht von 5.000, wir können daher von deutlich mehr ausgehen – gegen (Ex-)FPÖ-Chef H. C. Strache und die schwarz-blaue Regierung auf der Straße. Die Stimmung war gleichzeitig kämpferisch und euphorisch, da der verhasste Strache endlich zum Rücktritt gezwungen wurde.  REVOLUTION und Arbeiter*innenstandpunkt nahmen zusammen an der Kundgebung teil, wir rufen zu einer Massenbewegung zum Sturz der Regierung und gegen die Politik für die sie steht auf.

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Weltweiter Klimastreik

Beim heutigen internationalen Klimastreik waren, nicht nur in Wien, tausende Jugendliche auf der Straße, um gegen die aktuelle weltweite Klimapolitik zu demonstrieren. International waren in 123 Ländern Schüler*innen auf der Straße. Und es war auch schon längste Zeit, genau dies zu tun und ein Zeichen zu setzen gegen Umweltverschmutzung und Ausbeutung ganzer Gebiete, Regionen und Länder, nur für die Profite Weniger. Die Auswirkungen davon sind jetzt stärker zu spüren als je zuvor. Verschiedenste Inselstaaten fangen an, mehr und mehr im Meer zu versinken, Klimakatastrophen werden zu fast alltäglichem Problem und auch in Österreich sind schon erste Auswirkungen zu spüren.

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Donnerstagsdemos – Bummelzug oder ernsthafter politischer Kampf?

Seit nun fast schon einem Monat wird wieder jeden Donnerstag zur Demonstration gegen die schwarz-blaue Regierung aufgerufen. Alle werden dazu aufgefordert gegen die rassistische, sexistische und diskriminierende Agenda der Regierung auf die Straßen zu gehen. Mit der Wiederauflage der Donnerstagsdemo soll an den Widerstand der einstigen Donnerstagsdemos angeknüpft werden.

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Bericht der Sommerschulung „Revolutionärer Internationalismus“

2018 ist zweifelsohne ein spannendes Jahr, um auf der Welt zu leben: Einerseits feiern wir politische Meilensteine – wie 200 Jahre Marx, 100 Jahre Novemberrevolution und 50 Jahre Mai 68 – andererseits stehen unsere über Generationen hart erkämpften Rechte unter Beschuss. 10 Jahre sind nun bereits seit dem Ausbruch der kapitalistischen Wirtschaftskrise vergangen, und deren Auswirkungen (und Ursachen!) noch längst nicht beseitigt. Im Zuge unserer Sommerschulung „Revolutionärer Internationalismus“ galt es also, die zahlreichen Geschehnisse der letzten Jahre aufzuarbeiten, im Detail zu analysieren und wieder in einen Gesamtzusammenhang zu stellen.

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Revolutionärer Internationalismus – Sommer Camp

10 Jahre nach dem Ausbruch der großen kapitalistischen Krise sind deren Ursachen nicht beseitigt. Im Gegenteil: Die Konkurrenz zwischen den großen Kapitalen und Mächten verschärft sich. Auf der ganzen Welt erleben wir den Aufstieg autoritärer, rassistischer und sogar faschistischer Kräfte und Regime, eine Offensive des Kapitals, der Reaktion und des Imperialismus. Die ArbeiterInnenklasse, fortschrittliche und demokratische Bewegungen befinden sich in der Defensive.

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Bericht: Schulstreik gegen Schwarz-Blau

Heute demonstrierten tausende Menschen gegen Schwarz-Blau. Insgesamt 6 Demonstrationen zogen aus verschiedensten Richtungen zum Heldenplatz um dort gemeinsam gegen die Angelobung der rassistischen und neoliberalen Regierung aus ÖVP und FPÖ zu demonstrieren. Bundespräsident Van der Bellen zeigte mit der kommentarlosen Angelobung deutlich wie korrekt unsere Position zu den Bundespräsidentschaftswahlen letztes Jahr gewesen ist. VDB ist kein Partner im Kampf gegen Rechts!

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DEMONSTRATION AM WELTFLÜCHTLINGSTAG – Montag 20.6. – 16:30 – Karlsplatz/Oper

Am 27.04. gingen in vielen deutschen Städten insgesamt 8.000 Schüler*innen, Studierende und junge Arbeiter*innen auf die Straße. Sie protestierten gegen die weitere Verschärfung des rassistischen Asylrechts und die rechte Gewalt die fast zum Alltag geworden ist. Aufgerufen hatte das Bündnis „Jugend gegen Rassismus“, das linke Jugendorganisationen und aktive Schüler*innengruppen zusammenbringt. Wenig später setzten sich auch in Wien Schüler*innen und Aktivist*innen zusammen und beschlossen, ein Bündnis vor Ort ins Leben zu rufen. „Jugend gegen Rassismus Wien“ organisiert jetzt für den Weltflüchtlingstag am 20. Juni eine Schüler*innendemonstration – und wir von REVOLUTION unterstützen das kräftig!

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