Manifest des 1. Panafrikanischen Kongresses der ISL

Afrikas Armut ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines fortgesetzten kolonialen Raubzugs durch imperialistischen Kapitalismus, multinationale Konzerne und ihre lokalen Kompliz:innen, der auch nach der formalen Unabhängigkeit nicht endete. Wahre Befreiung kann weder durch Reformen noch durch den Austausch imperialistischer Mächte erreicht werden, sondern nur durch die vereinte revolutionäre Kraft der afrikanischen Arbeiter:innen und Bäuer:innen im internationalen Kampf gegen Kapitalismus und Imperialismus. Dieses Manifest ruft zum Aufbau eines revolutionären Panafrikanismus auf – für ein vereintes sozialistisches Afrika als Teil einer sozialistischen Welt.

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Hands off Venezuela: US-Imperialismus raus aus Südamerika!

Mit der Beschlagnahmung eines venezolanischen Öltankers und der Drohung man wolle „Drogenhandel bald auch auf dem Landweg stoppen“, erreicht das Trumpsche Säbelrasseln gegen Venezuela ein neues Eskalationslevel nach dem anderen. Ein offener Angriff auf den Venezolanischen Staat ist jederzeit möglich, während völkerrechtswidrige Mordanschläge auf die Besatzung angeblicher „Drogenboote“ (teils nachweislich Fischer:innen) aus Venezuela und Kolumbien bereits dutzende Opfer forderten. Doch wie kommt es zur Trump’schen Kanonenbootdiplomatie in der Karibik, und was sind Trumps Ziele?

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Ibrahim Traoré: Revolution oder bonapartistische Illusion? Ein Statement der ISL zu Burkina Faso

Wir veröffentlichen hier die deutsche Übersetzung einer Resolution der International Socialist Legue (LIS/ISL), das Original (ENG/ESP) ist hier aufrufbar: https://lis-isl.org/en/2025/06/statement-of-the-isl-on-burkina-faso-ibrahim-traore-revolution-or-bonapartist-illusion/

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Why there is a worldwide shift to the right

The fact that more and more fellow students are spouting right-wing nonsense and teachers laugh about it is not only the case in a Germany, where the AfD has nationwide support of over 17%. In Italy Georgia Meloni, the head of the government, comes from a fascist tradition and has aligned herself with a neoliberal right-wing populism. Javier Milei is attacking the working class and youth in Argentina, Donald Trump has won the election in the USA, and in France the ultra-right Rassemblement National has won 30% of the votes. In the following, we want to examine the reasons for the success of the right and the dimensions of the current rise of right-wing politics, so that we can effectively fight it!

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Bangladesh: Solidarität mit der Student*innenbewegung

Gemeinsame erklärung von: Revolutionary Socialist Movement (Pakistan); Baloch Student Organisation; Labour Qaumi Movement (Pakistan); Pakistan National Trade Union Federation; REVOLUTION, internationale kommunistische Jugendorganisation, League for the Fifth International, 20. Juli 2024 Wir erklären uns solidarisch mit den mutigen Student*innenprotesten, die landesweit an den Universitäten ausgebrochen sind.

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Israel greift Rafah an, Studierende in Wien schlagen Protestcamp auf

Die Offensive in Rafah hat begonnen. Zivilist*innen wurden zum Evakuieren aufgerufen, Bomben fallen. Wir stehen vor einer der größten humanitären Katastrophen. Mehr als eine Million Menschen haben in Rafah ihre letzte Zuflucht gefunden und werden jetzt weiter vertrieben, bombadiert und stehen vor einem heftigen Angriff, der wieder viele Menschenleben kosten wird. Die Hälfte der Menschen in Rafah sind Kinder, Hunderttausende von ihnen sind bereits verletzt, krank, mangelernährt, traumatisiert oder leben mit einer Behinderung. Wir sprechen schon jetzt von einem extremen Versorgungsnotstand und einer Hungersnot. Durch eine Offensive auf Rafah wird dies nur noch schlimmer.

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Aktionsprogramm zu Palästina

Während die Zahlen der Toten immer weiter steigen und uns eine Schreckensgeschichte nach der anderen aus Gaza erreicht, wird das Gefühl der Machtlosigkeit größer. Die Fronten verhärten sich und die Reaktion gewinnt an Stärke. Um dem etwas entgegenzusetzen haben wir ein Aktionsprogramm ausgearbeitet. Es soll die nächsten Schritte skizzieren und einen Weg nach vorne aufzeigen. Dabei geht es nicht darum, Menschen zu erklären, wie denn ihre Befreiung oder Selbstbestimmung auszusehen hat, sondern um den Versuch den palästinensischen Befreiungskampf in ein internationalistisches und sozialistisches Programm einzubetten. Wir haben dabei auch nicht einen Anspruch auf eine absolute Wahrheit, sondern sehen einen offenen Diskurs als notwendig um die Stärke und auch Einigkeit zu erreichen die es braucht, um den Imperialismus zu besiegen. Unser Programm ist also Handlungsanleitung und Einladung zur Diskussion gleichzeitig. Als Marxist*innen sind wir darauf angewiesen eigene Analysen der Situation zu formulieren und unsere Forderungen darauf zu basieren. Denn wir sind überzeugt, dass nur ein sozialistisches Programm, das glaubhaft ist und Schritt für Schritt mitdenkt, in der Lage ist eine Perspektive für ein befreites Palästina und eine befreite Welt zu liefern.

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