Corona und die kommende Wirtschaftskrise – eine Analyse

Die Corona-Gesundheitskrise bedroht nicht nur den Alltag, sondern das Leben von Millionen Menschen weltweit. Die weitgehenden Quarantänemaßnahmen bedeuten auch einen Zusammenbruch der weltweiten Produktion. Wir stehen am Beginn einer Wirtschaftskrise, die höchstwahrscheinlich noch schlimmer sein wird als die nach 2008. Wenn es nach den Politiker*innen und Bossen geht, werden die Kosten auf uns Arbeiter*innen, Unterdrückte und Jugendliche abgewälzt werden. Das müssen wir verhindern!

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Linke Perspektiven für die Umwelt

Die Zeit läuft uns davon. Wir haben nicht mehr ewig Zeit, Emissions-Beschränkungen einzuführen, Wälder aufzuforsten und nachhaltige Produktion zu fordern. Es ist enorm wichtig, dass junge Menschen auf die Straße gehen um Druck auszuüben. Aber wie realistisch ist eine Umsetzung von denjenigen die gerade an der Macht sind? Und was für eine Perspektive braucht Fridays for Future um ihre Ziele zu erreichen?

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Jugendunterdrückung und unabhängige Jugendorganisation

Wer ist eigentlich diese Jugend Die Jugend im Kapitalismus ist eine spezifische Phase in der Entwicklung des Menschen zwischen der Kindheit, ein Stadium in dem die Grundvoraussetzungen zur gesellschaftlichen Teilhabe wie Sprache und zwischenmenschlicher Umgang anerzogen werden, und dem vollwertigen Eintritt in die „Arbeitswelt“. Somit ist die Jugend im Proletariat ein reproduktiver Lebensabschnitt, der zur Herstellung der Anforderungen an den Arbeitsprozess dient. Die Jugend anderer Klassen hingegen wird auf die Anforderungen ihrer jeweiligen Zukunft in ihrer Klasse ausgebildet.

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Programm

Ein Blick in die aktuellen Nachrichten reicht aus, um zu erkennen, dass Konflikte und Krisen massiv zugenommen haben. Ob in Syrien, der Ukraine oder im Pazifik: die wirtschaftlich stärksten Nationen geraten immer heftiger aneinander und versuchen stets, die anderen zu übertrumpfen. Gleichzeitig wird die Lebenssituation der Menschen überall auf der Welt durch neoliberale Reformen verschlechtert und rechte Bewegungen versuchen sich als eine Alternative zu präsentieren. Hinzu kommen die Symptome der Umweltzerstörung und eine Klimakatastrophe ist scheinbar kaum noch abzuwenden. Hart erkämpfte Rechte von Frauen stehen unter Beschuss und Millionen von Menschen, die gezwungen sind, aus ihrer Heimat zu fliehen, befinden sich auf unsicheren Wegen in eine noch unsicherere Zukunft. Um das Übel des Kapitalismus zu sehen, reicht jedoch auch manchmal schon der Blick aus dem eigenen Fenster. Warum haben einige Menschen keine Arbeit und müssen Pfandflaschen sammeln oder betteln, während andere in 40-Stunden-Wochen mit Überstunden an das Ende ihrer Kräfte gelangen? Warum muss ich in einem maroden Schulgebäude lernen, während der Staat Milliarden Euro in Militär und Kriegsgerät steckt? Wieso wird uns erzählt, dass nur Bioprodukte und Markenklamotten wirklich gut seien, während wir uns gerade einmal einen Einkauf beim Discounter leisten können? Um zu begreifen, dass sich hier etwas gewaltig ändern sollte, müssen wir gar nicht auf dem anderen Ende der Welt suchen, sondern können direkt vor unserer Haustür anfangen. Oder wer von uns hat nicht auch schon einmal in den Spiegel geschaut und sich dabei mit steigenden Zukunftsängsten oder sexuellen Normvorstellungen geplagt?Aber wie lange wolltest du eigentlich noch stillschweigend zuschauen, wie Tausende im Mittelmeer ertrinken und gleichzeitig immer mehr Kriege geführt werden? Welche Ausmaße soll der internationale Rechtsruck noch annehmen und wie viel Umwelt muss noch zerstört werden, bis du anfängst, aktiv zu werden? Es wird aller höchste Zeit zu handeln, denn die Gefahr – ob Faschos, Krieg oder Klimakatastrophe – ist groß! Wer soll anfangen, Widerstand dagegen aufzubauen, wenn nicht wir? Und zwar jetzt! Alleine haben wir jedoch kaum eine Chance gegen die Herrschenden und ihre Gewaltorgane. Dafür müssen wir uns schon mit anderen zusammenschließen und organisieren. Das kann bereits in der Schule, in der Uni, im Betrieb oder im Stadtteil seinen Anfang nehmen. Da der Kapitalismus aber ein internationales System ist, reicht es nicht aus, nur in dem Land aktiv zu sein, in dem wir wohnen. Überall auf der Welt, wo Menschen gegen Krise, Krieg und Ausbeutung auf die Straße gehen, sind Jugendliche wie wir in den ersten Reihen. Hier vor Ort sollten wir deshalb nicht nur gegen die lokalen Probleme kämpfen, sondern müssen auch unsere Solidarität mit den Jugendlichen auf der ganzen Welt zum Ausdruck bringen und unsere Kämpfe auf internationaler Ebene verbinden. Das bedeutet nicht, dass man nur alle fortschrittlichen Kämpfe in allen Ländern symbolisch zusammenrechnet, sondern sich stattdessen die Befreiung aller Unterdrückten – ob Jugendliche, Lohnabhängige, Migrant*innen oder Frauen – von einem internationalistischen Standpunkt aus zum Ziel setzt. Um die vielen vereinzelten Kämpfe zu vereinen und ihnen eine Perspektive zu bieten, braucht es ein revolutionäres Programm, das die Weltlage analysiert, Schlussfolgerungen daraus zieht, Forderungen aufwirft und diese mit dem Ziel einer sozialistischen Revolution verknüpft. Was du hier siehst, ist das Programm der internationalen, kommunistischen Jugendorganisation REVOLUTION. Es ist ein Vorschlag zu handeln, um den sich Jugendliche, die diese Welt zu einer besseren zu machen wollen, organisieren können. Dieses Programm will auf die politisch-ökonomischen Veränderungen der letzten Jahre reagieren und dabei die Menschen, die davon unterdrückt und ausgebeutet werden, einerseits mit konkreten Tagesforderungen da abholen, wo sie stehen, und andererseits diese mit der Perspektive einer sozialistischen Revolution verbinden. Denn nur eine befreite Gesellschaft, in der alle Menschen politisch mitbestimmen und die Wirtschaft demokratisch geplant wird, ausgerichtet an den Bedürfnissen, nicht am Profit, kann Krieg, Ausbeutung, Diskriminierung und Umweltzerstörung ein Ende setzen. Alles, was uns von dieser Welt noch trennt, ist die Angst, dafür aufzustehen! Du willst mehr erfahren? Hier gibt es unser Programm zum Download:  

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