Schulstreik organisieren

Willst auch du aktiv werden? Willst du, bei einem Schulstreik dabei sein? Willst du der Bildungsministerin ordentlich in die Suppe spucken? Hier sind die Dinge die du tun kannst… Schulstreik organisieren Was jeder von uns tun kann Schulstreik organisieren! Was jeder von uns tun kann. Wiedereinmal sollen wir für die Wirtschaftskrise zahlen. Wenn es nach den Einsparungsplänen von Bildungsministerin Schmied geht, dann soll: jede Lehrerin und jeder Lehrer (ohne Bezahlung) eine Klasse mehr unterrichten. (Ca. 14.000 verlieren dadurch ihren Job als LehrerIn.) und wir Schüler und Schülerinnen sollen uns dann zufrieden geben mit gestressteren LehrerInnen, und schlechterem Unterricht. Damit das aber nicht passiert müssen wir gemeinsam Widerstand leisten! Mehrere Schulen in Österreich haben bereits gestreikt (Vorarlberg, Graz) und in vielen anderen Schulen laufen bereits die Vorbereitungen für einen gleichzeitigen Schulstreik! Willst auch du aktiv werden? Willst du, bei einem Schulstreik dabei sein? Willst du der Bildungsministerin ordentlich in die Suppe spucken? Hier sind die Dinge die du tun kannst: 1.Phase: Vorbereitung Setz dich in Kontakt mit uns. Ruf uns an. Sag uns aus welchem Bundesland du kommst, und in welche Schule du gehst. Vielleicht sind noch andere AktvistInnen in deiner Nähe, mit denen wir dich vernetzen können. Ob es gelingt einen großen (österreichweiten) Schulstreik zu organisieren, hängt davon ab, wie viele Schulen wir auf die Straße bekommen können. Sprich also mit Freunden und Freundinnen, dass sie dir helfen sollen. Versuch auch mit der Schulsprecherin oder dem Schulsprecher in Kontakt zu treten und versuch ihn oder sie für Protestmaßnahmen zu überzeugen. Sei aber nicht enttäuscht, wenn das nicht klappt. Geht mit Listen von Klasse zu Klasse und bringt in Erfahrung, wie viele Leute, bei einem Schulstreik mitmachen würden. Wir haben schon so eine Liste gemacht, hier kannst du sie runterladen: „LINK“ Wenn deine Liste voll ist: Ruf uns an, und sag bescheid, wie viele SchülerInnen dabei sind. dann mach eine Kopie davon und überreich sie den LehrerInnen in deiner Schule. Sie sollen wissen, dass wir hinter ihnen stehen. Wenn du mehrere aktive Leute um dich gesammelt hast, dann gründet ein Aktionskomitee. Wenn es irgendwelche Probleme gibt, (z.B.: mit dem/r Direktor/in) dann ruf uns an. Für alle Probleme gibt es auch eine Lösung. 2.Phase: Mobilisierung Wir streiken! Am Donnerstag, den 2.April bleiben die Klassen leer! Wir treffen uns um 09.00 am Stephansplatz. Besonders wichtig ist auch allen klar zu machen, dass ein gelungener Streik nicht bedeuten zuhause zu bleiben, sondern auf die Straße zu gehen um unsren Protest laut und sichtbar zu machen! Damit es auch zu einer großen Beteiligung kommt, sollen folgende Schritte gesetzt werden: Flugblätter verteilen Plakatieren gehen SchülerInnenvollversammlung (kann von SchulsprecherIn einberufen werden) Aktionskomitee-Treffen Gemeinsames Transparente und Schilder malen für den Schulstreik. Laute Instrumente für die Demo mitnehmen 3.Phase: Der Streik Wie unser Streik aussieht hängt von mehreren Dingen ab. Wie viele Schulen streiken? Wie weit sind die Schulen voneinander Weg? Streiken die LehrerInnen am selben Tag? Gehen die LehrerInnen auf die Straße, oder sperren sie die Schule nur zu? Aber eines ist klar: Wenn wir SchülerInnen streiken, dann aber laut! Wenn wir streiken gehen wir auf die Straße und lassen es alle wissen! Anfangstreffpunkt In Jeder Schule, die sich am Streik beteiligt sollte ein Treffpunkt vereinbart sein, an dem wir uns treffen. (Das kann auch vor der Schule sein. (für die Vergesslichen.) Wir haben aber schon die Erfahrung gemacht, dass dann der Direktor aus der Schule raus kommt und ein Teil der SchülerInnen aus Angst zurück in die Schule gehen.) Den Streik vergrößern,Von Schule zu Schule gehen! Ist die SchülerInnenhorde ersteinmal versammelt, sollten wir losgehen, hin zu anderen bekannten Schulen und dort spontan, die SchülerInnen aus den Klassen holen. Dies ist eine Aufgabe für die wahren HeldInnen, die mutig sind und ohne Scham einfach in die Klassen reingehen, und die SchülerInnen auffordern mitzustreiken. Demonstration durch die Stadt Haben wir erst mal alle näheren Schulen abgeklappert, fahren wir gemeinsam zum Stephansplatz. Dort beginnt die gemeinsame Demonstration für alle. Parolen, Sprüche, Trommeln Gute Parolen sind ein Muss für jede Demo. Ohne Parolen, keine gute Laune. Trommeln und Transparente tun auch ihren Zweck. Wir wollen ja schließlich auf uns aufmerksam machen. Reden, Ansprachen, die das Feuer des Widerstandes in den Herzen entfachen lassen Am Anfang und am Ende einer guten Demonstration steht eine Rede. Sie soll noch mal darauf hinweisen warum wir uns versammelt haben. Warum wir Widerstand leisten. Und warum es nicht das letzte Mal gewesen ist, dass wir hier auf der Straße stehen. 4.Phase: Wie geht’s weiter? Ein Streik/Demo reicht nicht aus um die Regierung in die Knie zu zwingen. Vorbei ist unser Kampf gegen die Einsparungspläne, erst wenn sie voll und ganz zurückgenommen werden. Der Widerstand muss also weitergehen. Wir müssen uns längerfristig organisieren! Das ist wichtig! SchülerInnen-Demokratie und Basiskomitees von unten Deswegen sollte nach der Demo noch am selben Tag, oder zumindest innerhalb von wenigen Tagen (damit die Stimmung nicht verloren geht) eine Aktions-Komitee-Versammlung bzw. SchülerInnenkonferenz auf jeder Schule stattfinden/organisiert werden (Gerade hier kommt ein engagiertes SchülerInnen-Aktionskomitee zum Einsatz, dass sich schon in den Tagen zuvor gebildet haben sollte). Jede und jeder SchülerIn, der die Reform verhindern will, soll teilnehmen dürfen, auf gleichberechtigter Ebene. Dort soll unser Widerstand und wie er weitergehen soll diskutiert und demokratisch beschlossen werden. VertreterInnen/Delegierte sollen gewählt werden, die bei schulübergreifenden/bundesweiten Konferenzen wie auch bei Treffen mit der LehrerInnenschaft bzw. Gewerkschaft teilnehmen sollen. Gewählte SchülerInnen-VertrerInnen sollen stehts dem Willen der Basis verpflichtet sein und jederzeit auch wieder abwählbar. Im Laufe der Proteste kann sich eine neue von unten organisierte SchülerInnendemokratie entwickeln. Die neue SchülerInnendemokratie kann und muss als Rammbock gegen die Allmacht der DirektorInnen & Regierung ankämpfen und für die Interessen der SchülerInnenschaft und der Jugend kämpfen. Wir haben eine Welt zu gewinnen, jenseits von Krise, Krieg und Kapitalismus!

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Der 24. April war ein Massenstreik der SchülerInnen gegen Bildungsraub!

  3. Schulstreik ein voller Erfolg! 60.000 SchülerInnen demonstrieren in ganz Österreich 30.000 DemonstrantInnen in Wien, 12.000 in Linz und weitere tausende in anderen Städten waren am 24. April auf der Straße! Die SchülerInnen zeigten, daß sie die Streichung der schulautonomen Tage und den geplanten Bildungsraub der SPÖVP-Regierung vehement ablehnen. Zu dem Schulstreik hatten – neben der Jugendorganisation REVOLUTION und der Liga der Sozialistischen Revolution (LSR) – die AKS, SJ, Funke, SLP sowie die Bundesschülervertretung (BSV) aufgerufen. Die Demonstration war riesig und oft auch chaotisch. In gewissem Maße ist das bei so großen Demonstrationen unvermeidbar. Aber der zentrale Grund ist jener, daß v.a. die ÖVP-nahe Schülerunion, die die BSV dominiert, kein Interesse an politischen Protesten hat, sondern die Demo nur als Jubelveranstaltung für sich nutzen wollte. Aber auch die sozialdemokratische SJ und AKS, die aus Angst vor einem Konflikt mit der eigenen Partei erst spät auf den Streik-Zug aufgesprungen sind, bieten oft mehr Musik als eine klare politische Perspektive. All dies wiederspiegelt die enorme politische Führungskrise innerhalb der Jugendbewegung. An der Spitze der offiziellen Vertretungen stehen Kräfte, die mit den beiden Regierungsparteien verbandelt sind und die keinen politischen Kampf gegen den Kapitalismus führen. Das Resultat dieser Führungskrise drückt sich dann im teilweise unpolitischen und chaotischen Ablauf von Demonstrationen aus. Die ersten beiden Schulstreiks in Wien gingen auf die Initiative von REVOLUTION zurück und die Demonstrationen wurden auch von uns angeführt. Dadurch konnten wir mit kurzen Reden, Losungen usw. eine politische Perspektive in die Proteste reinbringen und einen organisierten Ablauf gewährleisten. Diesmal war die Demonstration jedoch so groß, daß Kräfte wie die Schülerunion bzw. die AKS/SJ, die über viel Geld und teure Technik verfügen, den Ablauf der Demonstration prägten. Um politische und organisierte Proteste in Zukunft zu gewährleisten, ist daher der Aufbau der revolutionären Jugendbewegung und der revolutionären Partei vorrangig. Für dieses Ziel arbeiten REVOLUTION und die LSR. AktivistInnen von REVOLUTION und der LSR sowie verschiedene Aktionskomitees bildeten auf der Demonstration mehrere große Blöcke, die durch ihr organisiertes, kämpferisches Auftreten hervorstachen. Losungen wie „Bildung für Alle, sonst gibt’s Krawalle“, „Streik, Streik, Streik, Streik, Streik“ und „One Solution, REVOLUTION“ drückten unsere Entschlossenheit aus, den Kampf weiterzuführen. Genau darum, um die Weiterführung des Kampfes, geht es jetzt. Klar ist: wir brauchen mehr als bloß eintägige Streiks! Wir werden in Kürze eine Stellungnahme über die Weiterführung des Kampfes veröffentlichen. Schaut auf die Homepages von REVOLUTION (www.revolution-austria.at) und der LSR (www.sozialistische-revolution.org)!

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Jetzt erst recht! 3. Schulstreik gegen Bildungsraub am 24.4.09

Aufruf der Jugendorganisation REVOLUTION und der Liga der Sozialistischen Revolution (LSR) Die Jugendorganisation REVOLUTION und die Liga der Sozialistischen Revolution (LSR) verurteilen den „Kompromiss“ zwischen der Führung der Lehrergewerkschaft und dem Unterrichtsministerium. Dieser „Kompromiss“ ist ein Kniefall vor der Ministerin und der SPÖVP-Regierung. Hier wurden die Interessen von SchülerInnen und LehrerInnen verraten. In Wirklichkeit bedeutet das Verhandlungsergebnis Lohnkürzungen für die LehrerInnen und mehr Stress und noch weniger Freizeit für SchülerInnen durch die Abschaffung der schulautonomen Tage. Einmal mehr haben die konservativen und sozialdemokratischen Politiker in der Regierung und an der Spitze der Gewerkschaft die Interessen der Betroffenen verraten. Tausende SchülerInnnen haben am 2. und am 20. April gegen den Bildungsraub gestreikt. Nach dem Verrat durch Regierung und GÖD-Spitze heisst es: Jetzt erst recht! Wir rufen daher zu einem dritten Schulstreik am Freitag, den 24. April, auf. Wir fordern alle SchülerInnenorganisationen sowie alle LehrerInnen, die den faulen Kompromiss der GÖD-Spitze ablehnen, auf, sich an diesem Schulstreik zu beteiligen. Termin für den 3. Schulstreik: Freitag, 24. April Treffpunkt in Wien: 9.00 Stephansplatz

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Schulstreik: Rund 10 000 SchülerInnen demonstrierten am 20. April in Österreich!

Neuerliche sagen Tausende auf der Straße: Nein zum Bildungsraub! Von Christopher Müller, Schulsprecher der AHS Kleine Sperlgasse (Wien) und Sprecher von REVOLUTION Unser zweiter Schulstreik war ein großer Erfolg. Laut ORF-Angaben marschierten in Wien 2.500 SchülerInnen zum Bildungsministerium, österreichweit nahmen bis zu 10.000 SchülerInnen an den Demonstrationen gegen den drohenden Bildungsraub der SPÖVP-Regierung teil. Die Jugendorganisation REVOLUTION hatte schon am 2. April einen ersten Schulstreik in Wien organisiert und auch die Initiative für diesen zweiten Schulstreik ergriffen. Heute konnten wir SchülerInnen aus zahlreichen Schulen mobilisieren. Eine wichtige Kraft bei den Mobilisierungen waren jene Aktionskomitees, die sich in einigen Schulen gebildet haben, um den Widerstand gegen den Bildungsraub zu organisieren. REVOLUTION-AktivistInnen bildeten gemeinsam mit verschiedenen Aktionskomitees aus einzelnen Schulen mehrere Demonstrationsblöcke, die sowohl an der Spitze der Demonstration als auch in deren Mitte gingen. Wir riefen zahlreiche kämpferische Losungen gegen den Bildungsraub und gegen das dahinter stehende kapitalistische System. Bedauerlich war die Tatsache, dass die SJ – die Jugendorganisation der Regierungspartei SPÖ – zwar formell den Schulstreik in Wien unterstütze, faktisch aber kaum mobilisierte und auch nur schwach vertreten war. Links blinken, aber in der Praxis nicht gegen die Bildungs- und Sozialpolitik der Herrschenden kämpfen, mag zwar für die Karriere von SJ-Funktionären in der SPÖ förderlich sein. Aber die Interessen der Jugendlichen und der ArbeiterInnen werden dadurch nur verraten. Wir haben heute gezeigt, dass wir auf die Straße gehen, um unsere Bildung, unsere Zukunft zu verteidigen. Wir tun das nicht nur für uns. Wir demonstrieren auch für die Rechte der LehrerInnen und der gesamten arbeitenden Bevölkerung, die unter den Auswirkungen der kapitalistischen Krise zu leiden haben. Deswegen treten wir von REVOLUTION für einen unbefristeten Streik der SchülerInnen und LehrerInnen ein. Wir rufen die LehrerInnengewerkschaft auf, sich nicht bei den Verhandlungen mit der Regierung einkochen zu lassen, sondern am 23. April zu streiken. Die Politik der Gewerkschaftsspitze führt uns in eine gefährliche Sackgasse. Seit Wochen redet sie nur und traut sich nicht zu streiken. Leider sind Gewerkschaftsbürokraten nur allzu bereit ist, umzufallen, und den Kampf abzublasen. Doch Schmied, Faymann und Pröll reagieren nur auf den Druck auf der Straße, nicht auf Bittgesuche und Appelle. Wir von REVOLUTION werden uns – gemeinsam mit der Liga der Sozialistischen Revolution (LSR) – mit einem eigenen Block an der Demonstration der LehrerInnengewerkschaft beteiligen und unsere Solidarität mit den Zielen der LehrerInnen bekunden.

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Ausführlicher Pressespiegel des Schulstreiks vom 20.April, 2009

Jugendorganisation REVOLUTION und Liga der Sozialistischen Revolution (LSR), 20. April 2009 Weblinks: http://www.revolution-austria.at// http://www.sozialistische-revolution.org Im folgenden präsentieren wir einen ersten Pressespiegel vom Schulstreik in Wien am 20. April. Wir haben zuerst die Links zu Bildergalerien und Videos in den bürgerlichen Medien angeführt, danach folgen die Berichte in den Zeitungen. Fotos http://derstandard.at/?url=/?id=1237230335390%26_slideNumber=1%26_seite=1%26sap=2 http://diepresse.com/home/bildung/schule/471957/index.do?gal=471957&index=1&direct=460133&_vl_backlink=/home/index.do&popup= http://kurier.at/multimedia/bilder/312445.php http://www.oe24.at/oesterreich/politik/article454145.ece?service=popUp&oewa=0# Video http://tv.oe24.at/video/start/index.jsp?videoUrl=http%3A%2F%2Fwww.oe24.at%2Fflashvideos%2F454246_flv.flv&bildUrl=%2Fmultimedia%2Farchive%2F00243%2FlehrerframeDONE_243778a.jpg&line1=NACHRICHTEN&line2=Sch%C3%BCler-Demo+am+Stephansplatz&link=null&vidId=454246 http://derstandard.at/?url=/?id=1237230335390%26_slideNumber=10%26_seite=1%26sap=2 dasselbe auch unter: http://www.krone.tv/krone/S25/object_id__141946/kmwebtv/index.html Artikel http://wien.orf.at/stories/356473/ http://oesterreich.orf.at/stories/356515/ http://kurier.at/nachrichten/312543.php http://www.krone.at/krone/S25/object_id__141864/hxcms/index.html http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Rund_10000_Schueler_protestierten_0454189.ece http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3858&Alias=wzo&cob=409595

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Solidarität mit den LehrerInnen!

Die Ankündigung von Bildungsministerin Schmied die Arbeitszeit der LehrerInnen um zwei Stunden im Klassenzimmer zu erhöhen, und dies bei gleicher Bezahlung, führte nicht nur zu großer Entrüstung. Ebenjener Ärger, jene Sorge und jenes Entsetzen, das viele Menschen ergriff, brachte viele Geschehnisse und Grundsatzdiskussionen ins Rollen… Solidarität mit den LehrerInnen! Die Ankündigung von Bildungsministerin Schmied die Arbeitszeit der LehrerInnen um zwei Stunden im Klassenzimmer zu erhöhen, und dies bei gleicher Bezahlung, führte nicht nur zu großer Entrüstung. Ebenjener Ärger, jene Sorge und jenes Entsetzen, das viele Menschen ergriff, brachte viele Geschehnisse und Grundsatzdiskussionen ins Rollen. Die Medien stellen sich großteils auf Seite des Ministeriums und gegen die LehrerInnen. Diese werden als faul, egoistisch und unengagiert dargestellt und ihnen wird tagtäglich vorgeworfen sie würden sich der ach so nötigen Bildungsreform verwehren. Tatsache ist jedoch, dass dem Großteil der SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern diese Maßnahme nicht qualitätsfördernd sondern senkend erscheint. Zurecht! Auch bei Umfragen konnten wir feststellen, dass in den meisten Schulen die absolute Mehrheit der SchülerInnen sich mit ihnen solidarisieren. Trotzdem gab es im SIP eine Mehrheit von SchulsprecherInnen, die gegen einen Antrag zur Solidarität mit LehrerInnen stimmten. Wo bleibt da die demokratische Mitbestimmung aller SchülerInnen? Auch der Dachverband der Eltern handelt gegen die Interessen des Großteils der Mitglieder bzw. organisiert keinen konsequenten und aktiven Protest. Leider ist festzustellen, dass der Großteil der Bevölkerung sehr stark von den Medien beeinflusst wird. Dies reicht so weit, dass den SchülerInnen scheinbar nicht zugetraut wird eine eigene Meinung zu haben. Stattdessen wird den LehrerInnen vorgeworfen diese im Unterricht mit ihren Jobproblemen zu belästigen und für ihre Sache zu beeinflussen. Das nun sowohl von LehrerInnenseite als auch von uns SchülerInnen über Streiks nachgedacht, oder diese bereits geplant werden, ist wohl kaum erstaunlich. Denn diese Gruppen, die ständig unter unserem rückständigen Bildungssystem leiden, erkennen diese Maßnahme als das was es ist: Ein weiteres Sparen an unserer Bildung, während Banken Milliardenpakete erhalten. Ein massiver Angriff auf unser Bildungssystem. Eine weitere Dezimierung unserer Bildung und damit unserer zukünftigen Chancen.

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Bericht von der SchülerInnenkundgebung in Solidarität mit den Lehrerprotesten am 12.3.09

Am 12.März fand um neun Uhr vor dem Bildungsministerium eine Medienaktion der LSR (Liga der Sozialistischen Revolution) und der Jugendorganisation REVOLUTION statt. Die AktivistInnen solidarisierten sich offen mit den LehrerInnen gegen die Spar-Reform der SPÖ-Bildungsministerin Claudia Schmied. Wie die REVOLUTION-Aktivistin und stellvertretende Schulsprecherin der AHS Rahlgasse Heidi Rieder betonte, bedeutet die Reform unbezahlte Mehrarbeit für die LehrerInnen und eine Abnahme der Unterrichtsqualität. Weiters gab sie die positiven Umfrageergebnisse unter den SchülerInnen ihrer Schule wieder: Ganze 78% der OberstufenschülerInnen solidarisierten sich in der Umfrage mit den LehrerInnen. Michael Pröbsting, bekannter Aktivist und Sprecher der LSR betonte, dass dieses Vorpreschen seitens des Bildungsministeriums nur ein Vorgeschmack ist auf die Forderungen, die bald an alle Berufstätigen gerichtet werden könnten: Mehr Arbeit für weniger Lohn. Deswegen, so Pröbsting, seien gemeinsame Streikaktionen im Interesse aller Jugendlichen und Beschäftigten. Die breite Teilnahme von Medien, u.a. ORF, ATV, ProSieben Austria, Kronen Zeitung usw., widerspiegelte das Interesse und die Überraschung der Medien an solchen Solidaritätsaktionen. Doch das reicht nicht aus, um die geplanten Angriffe auf das Bildungssystem und das Arbeitsrecht der LehrerInnen zu stoppen. Deswegen wird Heidi Rieder zusammen mit dem Schulsprecher der Kleinen Sperlgasse, Christopher Müller, einen Antrag auf Solidaritätsaktionen im SchülerInnenparlament am 17. März vorbringen. Deshalb gibt es am Freitag, 13. März um 16 Uhr ein Aktionstreffen von diverser SchülerInnen und SchülervertreterInnen bei dem die Organisierung von Solidaritätsaktionen bis hin zum aktiven SchülerInnenstreik besprochen wird. von Nina

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Generalstreik in Frankreich

Der globale Kapitalismus befindet sich in der Krise. An den Börsen herrscht Verzweiflung, in der Politik blüht der Rechtspopulismus, in den Betrieben und auf der Straße tobt der Klassenkampf. Auch in Europa. Griechenland, Deutschland, Italien, Island, sogar in Ansätzen auch in der Schweiz und in Österreich. In Osteuropa überhaupt. Eines der jüngsten Geschehnisse, wie auch eines der bemerkenswertesten, ist der Generalstreik in Frankreich.

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100 Jahre Jugendinternationale!

Hoch die internationale Solidarität! Diesen Artikel haben wir von unserer deutschen Schwestersektion übernommen (siehe www.onesolutionrevolution.de) Im August 1907 wurde in Stuttgart auf dem Internationalen Sozialisten Kongress die sozialistische Jugendinternationale gegründet. Aus 13 Staaten waren 21 Delegierte anwesend, die den Grundstein für eine internationale Organisation der Jugend legten. Im Jahr 1907 repräsentierten diese Jugendorganisationen mehr als 60 000 Jugendliche. Seit Ende des 19 Jhd. hatten sich wiederholt starke sozialistische Jugendorganisationen speziell in den skandinavischen Staaten und in Belgien und den Niederlanden gebildet, doch waren diese ersten Erfahrungen und Entwicklungen noch nicht konstant genug um eine internationale Koordinierung aufzubauen. In vielen europäischen Staaten musste sich die Jugend auch in der sozialistischen Bewegung erst mal behaupten, ihren Anspruch auf eigene Organe und Vertretung erkämpfen. Gerade von Seiten der Gewerkschaftsbürokratie und den reformistischen Rechten der 2.Internationalen gab es Widerstand gegen die Bestrebungen der Jugendverbände. Die Bürokraten und Parlamentarier sahen in unabhängigen Jugendverbänden eine politische Konkurrenz, welche sie lieber kontrollieren wollten. Für die Gründungsmitglieder der Jugendinternationale, um den ersten Sekretär Karl Liebknecht ergab sich die Notwendigkeit einer unabhängigen revolutionären Jugendorganisation aus der Stellung der Jugend im Zeitalter des Imperialismus. Neben dem Kampf gegen den Militarismus, war der Kampf für Bildung und Jugendschutz die Grundlage der sozialistischen Jugendinternationale von 1907. Das Eröffnungsreferat mit dem Titel „Militarismus und Jugend“ behandelte den sich zuspitzenden Rüstungswettlauf der imperialistischen Staaten und die Auswirkungen auf die internationale Jugend. Jugend und Krieg Im Jahr 1907 waren die Vorboten des ersten imperialistischen Weltkrieges zu erkennen, alle Staaten vergrößerten ihre Tötungsmaschenerie, neue Waffen wie Luftwaffe und C-Waffen wurden entwickelt und die stehenden Heere vergrößert. Eine Welle von nationalem Chauvinismus ging durch das Volk, jede Kolonialfrage wurde als Existenzfrage des eigenen Volkes diskutiert – der Rassismus von allen bürgerlichen Elementen als Ideologie verstreut. Erste Adressaten dieser nationalistischen Ideologie waren die Arbeiterklasse und die Jugend, eben die Klassen welche von den herrschenden Klassen damals Monarchie und Bourgeoisie, mittels der Wehrpflicht in den Krieg geschickt werden sollten. Liebknecht sah daher den besonderen Stellenwert einer sozialistischen Jugendorganisation, nur sie kann in der Jugend gegen den Militarismus vorgehen, nur sie kann zum revolutionärem Defätismus erziehen. Es war die Aufgabe der Jugendinternationale von 1907 die Jugend für den proletarischen Kampf, für die sozialistische Revolution zu gewinnen, um somit Millionen junger Männer vor dem imperialistischen Massaker zu schützen und diese gemeinsam mit der Arbeiterklasse in den revolutionären Krieg gegen Monarchie und Bourgeoisie zu führen. Die sozialistischen Jugendverbände sollten die Internationale Solidarität nicht als Phrase, sondern als praktische Überzeugung und Handlungsweise den jungen GenosenInnen und Genossen vermitteln. „Die Erziehung der Jugend in diesem Geiste, ist eine der wichtigsten Aufgaben des kämpfenden Proletariats, und die selbständige proletarische Jugendbewegung ist das wirksamste Mittel zu dieser Erziehung.“ (Liebknecht, Der Militarismus. Zweite Internationale Konferenz der Sozialistischen Jugendinternationale, Gesammelte Reden und Schriften, Band III) Seit 1908 war es dann im deutschen Kaiserreich Jugendlichen unter 18 untersagt sich politisch zu betätigen, auf Demonstrationen zu gehen oder an Versammlungen teilzuhaben. Der Kampf um die Jugend durch die Jugendorganisationen (in Deutschland FJO- Freie Jugendorg.) fand im Illegalen statt, die bürgerlich-reaktionäre Ordnung wollte keine selbständigen Jugendverbände, so wie sie auch der Jugend jedes Recht absprach und sie als Befehlsempfänger, billige Arbeitskraft und künftiges Kanonenfutter bewertete. Die unabhängigen sozialistischen Jugendorganisationen sollten der Jugend den Sozialismus vermitteln, ihre Kämpfe um Rechte und Jugendschutz mit den Kämpfen des Proletariats zusammen führen. Dies sollte natürlich auf Grundlage eines revolutionären Programms und mit Hilfe der Avantgarde der Arbeiterklasse geschehen, nur so können die Kämpfe gebündelt und gegen den gemeinsamen Feind, Staat und Bourgeoisie geführt werden. Mit dem Verrat der führenden Parteien der 2. Internationale 1914, dem Kriegseintritt Millionen Proletarier und Jugendlicher in den imperialistischen Krieg wurden auch die sozialistischen Jugendorganisationen vor die entscheidende Frage der Zeit gestellt: Sozialchauvinismus der Rechten oder revolutionärer Internationalismus der Linken Teile der 2. Internationale. Während des Krieges erschienen ca. 15 Ausgaben der Zeitung „Jugend-Internationale“, in der die Vertreter des Sekretariats entschieden Stellung nahmen gegen den Verrat der „Vaterlandsverteidiger“ in den Parteien und für einen revolutionären Internationalismus. Die Jugend hatte die „Internationale Solidarität“ anders gelernt und verstanden, große Teile der Aktivisten verließen die 2. Internationale und waren Gründungsmitglieder der Kommunistischen Internationale von 1919. In Deutschland war die Jugend ein großer Teil des Spartakusbundes und der später gegründeten KPD. Während des imperialistischen Krieges kämpften große Teile der Jugendinternationale gegen den Reformismus und Chauvinismus der kriegsführenden Arbeiterparteien. Die AktivistInnen haben entschlossen für den Internationalismus gekämpft und waren mit entscheidend für den Aufbau der kommunistischen Parteien nach dem 1.WK. „Bei dieser Sachlage in Europa fällt der Verbindung sozialistischer Jugendorganisationen die gewaltige und dankbare – dafür aber auch schwerere – Aufgabe des Kampfes für den revolutionären Internationalismus, für den wahren Sozialismus, gegen den herrschenden Opportunismus, der sich auf die Seite der imperialistischen Bourgeoisie geschlagen hat, zu.“ (Lenin, „Jugend-Internationale“, LW, 23, S. 163) Die Jugend ist die soziale Gruppe die mit am schärfsten von Imperialismus und Krieg bedroht wird. Die imperialistischen Staaten ziehen die Jugend zum Militär ein, schicken sie in den Krieg um dort die Lebensgrundlage und Zukunft der dortigen Jugend zu vernichten. Die Jugend ist Opfer des globalen Kapitalismus und Imperialismus – die Armut vernichtet Millionen junger Leben, die soziale Katastrophe in vielen Staaten der Welt gibt der Jugend keine Lebensperspektive. Dies war erst recht 1907, zur Gründung der Jugendinternationalen der Fall – dies bezeichnet aber auch die Situation der globalen Jugend 2007. Für den Aufbau einer neuen Jugendinternationale! Im Jahr 2007 befinden wir uns in einer vorrevolutionären Periode – der US Imperialismus und der ausgerufene „Krieg gegen den Terrorismus“ als aktuelle imperialistische Losung führen Krieg gegen die islamische Welt und erleiden täglich die anstehende Niederlage im Irak und Afghanistan. Die EU befindet sich im Aufbau als direkter ökonomischer und politischer Konkurrent zur USA wie auch die ersten eigenen militaristischen Schritte und Missionen zeigen. Das globale Kapital führt einen intensiven Kampf um Märkte und Profite, Angriffe auf Arbeitsrechte und Lohnkürzungen in den kapitalistischen Zentren und Entrechtung und Versklavung in den Halbkolonien sind die Folgen für die Arbeiterklasse und die Jugend. Diese imperialistische Periode, von manchen „Globalisierung“ oder „Neoliberalismus“ genannt hat einen breiten internationalen Protest und Widerstand hervor gerufen. Dort ist natürlich der direkte antiimperialistische Widerstand von den besetzten Völkern im Irak, in Afghanistan und Palästina, sowie der internationale Protest gegen die Globalisierung und deren Organe wie WTO, IWF oder die G8. Bei den diesjährigen Protesten in Rostock gegen den G8 Gipfel war die Jugend entscheidend für eine aktivistische Mobilisierung und den militanten Widerstand gegen die Repressionsorgane. Diese Jugend ist in vielen Kämpfen beteiligt, sei es in der Intifada im Gaza Streifen oder im Kampf gegen das CPE Gesetz in Frankreich – sei es in der amerikanischen Friedens –und Menschenrechtsbewegung oder als Student gegen das Militärregime in Pakistan, die Kämpfe der Jugend richten sich international gegen Kapitalismus und Imperialismus. Wir, von der unabhängigen internationalen Jugendorganisation REVOLUTION wollen die internationalen Kämpfe der Jugend zusammen führen, wollen eine sozialistische antiimperialistische Jugendinternationale aufbauen. Nach dem Vorbild von 1907 wollen wir die Jugend gegen Imperialismus und Krieg führen, wollen gegen die verbreiteten libertären und reformistischen Ideologien unter der Jugend ankämpfen und revolutionäre Organisationen aufbauen. Diese können dann die Kämpfe im Elternhaus, in der Schule, im Betrieb und an der Uni zusammen führen, können die Kämpfe der Jugend mit den Kämpfen der Arbeiterklasse verbinden. In Rostock hatten wir von REVOLUTION gemeinsam mit anderen antiimperialistischen Jugendorg. eine Veranstaltung mit dem Thema „Vorwärts zu einer neuen Jugendinternationale“ bei der konkrete Fragen der Zusammenarbeit angesprochen wurden. Wir von REVOLUTION, wollen die Aktionseinheit von Rostock unter den antiimperialistischen Bündnissen aufrecht erhalten, wollen weitere Schritte zur Vernetzung und Koordinierung der einzelnen Gruppen gehen, wollen die Kämpfe auf nationaler und internationaler Ebene bündeln, als Voraussetzung für den Aufbau einer sozialistischen Jugendinternationale! Die Kämpfe in Frankreich, Italien, Griechenland und Chile haben in den letzten Jahren die Dynamik und Kampfbereitschaft der Jugend gezeigt, dort wo das Bündnis mit Teilen der Arbeiterklasse zu Stande kam, dort konnten auch Teilforderungen durchgesetzt werden. Dort wo allein reformistische Jungkarrieristen die örtliche Mobilisierung für eigene Zwecke nutzen, dort ist der Widerstand auch zusammen gebrochen wie bei den Studentenprotesten in Deutschland. Dabei müssen wir gemeinsam mit der Avantgarde der Arbeiterklasse den Kampf um die politische Führung der ausgebeuteten und unterdrückten Klassen aufnehmen. Jugend und Arbeiterbewegung müssen auf revolutionärer Grundlage ihre Kämpfe vereinigen um somit eine neue Weltpartei der sozialistischen Revolution aufzubauen. Jugend und Arbeiterklasse müssen auf der Grundlage des revolutionären Internationalismus neue kommunistische Parteien aufbauen, müssen die Lehren aus Reformismus und Degeneration/Stalinismus ziehen und den antiimperialistischen Kampf koordinieren und organisieren. Die revolutionäre Jugendinternationale ist dabei ein wichtiger Schritt zum Aufbau einer neuen revolutionären Internationale der Arbeiterbewegung – der 5. Internationale! Keine Zukunft ohne Sozialismus ! Kein Sozialismus ohne Revolution ! Keine Revolution ohne Partei !

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Anti-G8 Tagebuch

Bericht von REVOLUTION über die G8-Proteste Großdemonstrationen und Gefängnisaufenthalt Die USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Italien, Deutschland, Japan und Russland – kurz: die G8 – haben sich dieses Jahr in Heiligendamm getroffen. Ein kleiner Ort mit 229 Einwohnern. Nach den Erfahrungen in Genua – wo es massive Proteste gab und die italienische Polizei einen Demonstranten erschossen hat – haben die G8 beschlossen, ihre Treffen nunmehr in kleinen Orten abzuhalten, die für Anti-G8-AktivistInnen schwer zu erreichen sind. Nichtsdestotrotz haben über 100.000 Menschen über die ganze Woche verteilt gegen die menschenverachtende Politik der G8 demonstriert. Im folgenden Tagebuch schildert ein REVOLUTION-Aktivist seine Erfahrungen, die er auf den Protesten gegen die G8 sammeln konnte.

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Können Sozialist*innen in der SPÖ bleiben?

Offener Brief an Aktivist*innen der SJ und VSStÖ Liebe Aktivist*innen! Die SPÖVP-Regierung und ihr Programm ist die vollständige Fortführung der neoliberalen Wende. Dies zeigt deutlicher als je zuvor, dass die SPÖ keine Partei der Arbeiter*innen und Jugendlichen ist. Diese Partei dient nicht uns, sondern dem Kapital. Viele von Euch waren in den „Jänner-Tagen“ rund um die Regierungsangelobung auf der Straße und haben – so wie auch wir und viele andere Aktivist*innen – gegen die Gusenbauer-Führung protestiert. Leider wurden die Proteste nicht auf gemeinsame Demonstrationen und Streiks von Student*innen, Schüler*innen und Arbeiter*innen ausgeweitet und blieben daher erfolglos. Für alle von uns stellt sich jetzt die Frage: Wie weiter?

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