Was sind Burschenschaften und warum gegen den WKR-Ball demonstrieren?

Am 27. Jänner ist es wieder mal so weit! Der rechtsextreme Wiener Korporationsring trifft sich zum 26. mal in der Wiener Hofburg um dort seinen alljährlichen Burschenschafter-Ball abzuhalten. Doch das ist nicht das einzige Jubiläum, am 27. Jänner jährt sich perverser Weise auch der Tag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz. Während dort 1,3 Millionen Menschen – davon 1,1 Millionen Juden und Jüdinnen – ermordet worden sind, schwingen mehr als 66 Jahre später RassistInnen, Nazis, AntisemitInnen, und Konservative an diesem Gedenktag das Tanzbein, und das auch noch in einem der repräsentativsten Gebäude des österreichischen Staates! Das ist eine Provokation und ein Schlag ins Gesicht für alle Holocaust-Überlebenden, alle AntirassistInnen und AntifaschistInnen! Ein Grund mehr also um dagegen auf die Straße zu gehen.

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Occupy Wall Street – Beginn einer amerikanischen Revolution?

Wenn man heute die New Yorker Wall Street entlang spaziert trifft man nicht auf die üblichen Banker, die draußen Mittagspause machen, sondern kampierende Demonstranten und Demonstrantinnen. Sie blockieren den Zuccotti Platz in Manhattan und protestieren gegen die Armut und Ausbeutung. Der Zucotti Platz ist nach einem Spekulanten benannt, der angeblich 2006 die New Yorker Finanzen gerettet haben soll. Die BesetzerInnen haben ihm seinen ursprünglichen Namen „Liberty Plaza“ wieder verliehen. Täglich schlagen mehr Menschen, die nicht länger in elenden Zuständen leben wollen ihr Lager auf der Wall Street auf – und die Bewegung breitet sich aus. An vielen weiteren Orten finden Solidaritätskundgebungen und Demos statt, teilweise schalten sich auch GewerkschafterInnen ein. Es gibt internationale Solidaritätsaktionen mehreren hundert Städten wie zB. in London, Berlin, Frankfurt und eine Demonstration in Wien. Zurzeit harren die BesetzerInnen in New York trotz erstem Schnee aus. Kann das der Beginn einer amerikanischen Revolution sein?  

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Der Ursprung des Faschismus – Italien

In der Schule lernen wir über Hitler, die Nazis und den Zweiten Weltkrieg, in den Medien hören wir oft von Neonazis und Strache redet viel vom sogenannten „Linksfaschismus“ um Gruppen wie REVOLUTION oder andere radikale Linke zu denunzieren. Während Strache hier einfach nur ein billiges Kampfwort ohne wissenschaftlichen Gehalt verwendet, hat der Faschismus selbst seine klare historische Bedeutung – und diese trifft auf die Nazis zu, aber nicht nur. In der Geschichte – und auch heute – gab und gibt es verschiedene Gruppen und Bewegungen welche als faschistisch bezeichnet werden können, der historische Ursprung liegt im Italien nach dem Ersten Weltkrieg.

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Norwegen: Unfassbare Tragödie mit rechtsextremem Hintergrund

Über 90 Opfer, davon mindestens 85 jugendliche Teilnehmer_innen des Sommercamps der „Arbeiterjugend“ haben zwei Anschläge am 22. Juli gefordert. Eine Autobombe aus Kunstdünger und Diesel explodierte im Regierungsviertel von Oslo und tötete 7 Menschen – und das auch nur aufgrund des Zeitpunkts nach Feierabend, wo die Straßen quasi ausgestorben waren. Wenige Stunden später betrat mindestens ein Schütze die Insel Utøya und ermordete mit zwei Waffen mindestens 85 Jugendliche. Diese unglaubliche Tragödie gewinnt noch an Relevanz da der mutmaßliche Täter, Anders Breivik ein bekennender Rechtsextremer ist, der seinen Anschlag als PR-Aktion für sein „Manifest“ sieht.

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10 Jahre Genua, 10 Jahre Mord an Carlo Giuliani, 10 Jahre ungestrafter Staatsterror

Heute vor 10 Jahren – dem 20. Juli 2001 – wurde in Genua am zweiten Tag der großen Proteste gegen den G8 Gipfel der autonome Geschichtestudent Carlo Giuliani von einem gerade ausgelernten Polizisten und ausgebildeten Scharfschützen in den Kopf geschossen, nachdem sich dieser in einem gepanzerten Polizeijeep durch einen Feuerlöscher bedroht nicht mehr anders zu helfen wusste. Doch ist das die ganze Geschichte?

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Nordirland: Straßenschlachten und antiimperialistischer Kampf

In letzter Zeit liest man wieder öfter von Ausschreitungen und Übergriffen zwischen Protestant_innen und Katholik_innen in Nordirland. Diese Konflikte, die von den bürgerlichen Medien als „Religionskrieg“ verschrien werden, haben eine lange Geschichte in Irland. Doch die Hintergründe sind alles andere als religiöser Art – es handelt sich um einen der letzten offenen imperialistischen Konflikte in West-Europa. Denn auch wenn es arme Jugendliche aus der Arbeiter_innenklasse sind, die sich jetzt mit Pflastersteinen und Molotov-Cocktails bekriegen steht dahinter die Frage der Unabhängigkeit Irlands und der letzten englischen Kolonie, Nordirland. Dieser Kampf hat eine lange Geschichte und ist noch lange nicht beendet.

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Antizionismus=Antisemitismus?

Erst vor kurzem hat das israelische Parlament das „Anti-Boykott-Gesetz“ verabschiedet. Das Gesetz verbietet Boykottaufrufe gegen Menschen, Organisationen oder Produkte „des israelischen Staates, einer seiner Institutionen oder eines von ihm kontrollierten Gebietes“. Wer sich nicht daran hält kann mit Strafen bis zu 10 000€ rechnen. In den letzten Jahren gab es immer mehr Israelis, die sich mit Boykottkampagnen gegen die israelische Siedlungs- und Vertreibungspolitik im Westjordanland solidarisieren. Das neue Gesetz verbietet AktivistInnen solche Kampagnen zu starten.

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Neues Sparpaket in Griechenland: wie weiter?

Im Fernsehen, im Internet, und in den Zeitungen sehen wir Bilder von brennenden Autos, Jugendlichen mit Gasmasken und Schlagstöcken, und Polizisten, die sich in die Ecke gedrängt vor fliegenden Pflastersteinen schützen. Was ist los in Griechenland? Findet hier eine Revolution statt, versinkt das Land in Chaos, oder treibt es in einen Bürgerkrieg, wie manche Medien diese Frage besorgt in den Raum stellten? Zweifellos befindet sich das Land in einer politischen und ökonomischen Krise, die sozialen Gegensätze spitzen sich zu, die Menschen gehen auf die Straßen, Generalstreiks werden ausgerufen um das Land lahm zu legen, die Polizei setzt Tränengas ein, und das Militär steht in Bereitschaft auf den Straßen.

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Ausschluss von 4 Genoss_innen – Nachruf und Auftakt

Stellungnahme der Jugendorganisation REVOLUTION Die interne Mitgliederversammlung mit Konferenzcharakter, die wir von der revolutionär-kommunistischen Jugendorganisation REVOLUTION am Freitag, den 21.5.2011 abhielten, hat den Ausschluss von vier Genoss_innen beschlossen. All diese Genoss_innen waren für mehrere Jahre Mitglieder von REVOLUTION und seit kurzer Zeit auch Mitglieder der RKOB („Revolutionär Kommunistische Organisation zur Befreiung“). Mit ihnen verlieren wir wertvolle Genoss_innen im Kampf um eine revolutionäre Jugendpolitik und den Aufbau einer revolutionär-kommunistischen Jugendorganisation in Österreich. Dennoch war dieser Schritt für uns unumgänglich.

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Japan: Naturkatastrophen und menschliches Versagen

Japan wurde in den letzten Tagen von einer dreifachen Katastrophe heimgesucht – das stärkste Erdbeben seit mehr als 1000 Jahren, einem Tsunami, dem Tausende zum Opfer fielen und nicht zuletzt einer atomaren Katastrophe bisher ungeahnten Ausmaßes. Doch während die japanische Regierung schon bei der Katastrophenhilfe für die Erdbebenopfer eine bewundernswerte Geruhsamkeit zeigt (die zum Tod vieler weiterer führt), versagt sie komplett bei der atomaren Bedrohung. Die Ursachen für den Tod Tausender ist also keine Naturkatastrophe – sondern das menschliche Versagen des Systems. 

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